Topinambur

TOP IN AM BUR erinnert mich fast ein bisschen an eine Zauberformel… oder? Nein, nein, es ist aber keine.

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TOP IN AM BUR erinnert mich fast ein bisschen an eine Zauberformel… oder? Nein, nein, es ist aber keine.

Topinambur ist eine Pflanze und gehört zur selben Gattung wie die Sonnenblume. Sie wird bis zu drei Meter hoch und hat verzweigte Stiele, die wie die Blätter rauh behaart sind. Topinambur stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde dort von den Indianern als Gemüse und als Viehfutter verwendet. Die essbaren Wurzeln haben Topinambur bis zum 18. Jahrhundert viel bekannter gemacht, als es die Kartoffel war. Heute dagegen findet man Topinambur-Knollen fast nur in Bioläden oder auf Bauernmärkten.

Neben der Verwendung zur Zuckerherstellung und als Futterpflanze ist Topinambur auch eine Heilpflanze. Ihr dickstes Plus ist der hohe Gehalt an Insulin, das für Diabetiker besonders gut verträglich ist. Man nennt sie aus diesem Grund auch die Diabetiker-Kartoffel.

Ihren Geschmack kann man als Mischung aus Artischocken und Schwarzwurzeln beschreiben. Sie kann roh in Salaten, frittiert wie Chips und auch in Salzwasser gekocht gegessen werden. Es soll ihr auch eine deutlich appetithemmende Eigenschaft ohne Nebenwirkungen zukommen.

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Erich Berger, prämierter Koch, betreibt heute eine Kochschule in Münchwilen. Berger berichtet jeden Donnerstag aus dem Innenleben einer Küche. Fragen, Anregungen? info@bergerskochart.ch www.ritterschmaus.ch