Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Toggenburger und Schweizer Skifabrikanten

TOGGENBURG. 1904 begann der Steiner Schreiner Ulrich Forrer mit der Produktion der ersten Ski im Toggenburg. Sie erhielten den Namen und das Logo «Säntis». Eduard Sutter, der Grossvater von Stefan Sutter baute 1906 an derselben Stelle des heutigen Sutter-Sport in Alt St. Johann, eine Wagnerei.
Christiana Sutter
Skimarke von Eduard Sutter.

Skimarke von Eduard Sutter.

TOGGENBURG. 1904 begann der Steiner Schreiner Ulrich Forrer mit der Produktion der ersten Ski im Toggenburg. Sie erhielten den Namen und das Logo «Säntis». Eduard Sutter, der Grossvater von Stefan Sutter baute 1906 an derselben Stelle des heutigen Sutter-Sport in Alt St. Johann, eine Wagnerei. Nebst Böcken, Schlitten und Brücken für Einachser stellte er Holzski der Marke «Toggenburg» her.

Auch im benachbarten Kanton Appenzell Ausserrhoden wurde bereits ab dem Jahre 1902 die Skimarke «Alpstein» hergestellt. Alle diese Ski wurden zuerst aus Eschenholz, später auch aus dem elastischeren, zähen Hickoryholz – einer Walnussart aus Nordamerika – produziert. Schweizweit gab es in den vergangenen 100 Jahren mehr als 95 Wagnereien, die Ski erstellten. Später gab es rund 30 Schweizer Skimarken, die auch auf internationalen Märkten erhältlich waren. Die bekanntesten waren: Streule, Attenhofer, Schwendener und Authier. Diese sind inzwischen alle von der Bildfläche verschwunden.

Überlebt hat die Schweizer Skimarke Stöckli (seit 1935) aus Wolhusen. Diese belegt in der Schweiz einen Marktanteil von rund 11 Prozent. Nebst Stöckli, die auch im Skiweltcup Fuss gefasst hat, gibt es noch weitere Schweizer Ski- und Snowboardmarken: Radical Sports, Lacroix, Zai und Kessler aus dem glarnerischen Braunwald. 1988 begann Kessler mit dem Bau von Snowboards. Stefan Koch aus Wildhaus gewann 1991 auf einem Kessler-Board Bronze an den Weltmeisterschaften.

Logo der Marke «Säntis»

Logo der Marke «Säntis»

Ulrich Forrer aus Stein bei der Herstellung seiner Skimarke «Säntis». (Bild: Anonym/Toggenburger Museum)

Ulrich Forrer aus Stein bei der Herstellung seiner Skimarke «Säntis». (Bild: Anonym/Toggenburger Museum)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.