TOGGENBURG: Lücke der Umfahrung wird geschlossen

Grünes Licht für den Bau einer weiteren Umfahrungsstrasse. Da das Bundesgericht alle Beschwerden abgewiesen hat, kann Wattwil dereinst ganz umfahren und somit entlastet werden. Somit entsteht eine durchgehende Umfahrungsstrasse von Wil bis Nesslau.

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Die zweite Etappe der Umfahrung Wattwil schliesst beim Ibergtunnel an die erste an. Statt der Einmündung entsteht ein Kreisel. (Bild: Martin Knoepfel)

Die zweite Etappe der Umfahrung Wattwil schliesst beim Ibergtunnel an die erste an. Statt der Einmündung entsteht ein Kreisel. (Bild: Martin Knoepfel)

TOGGENBURG. Die zweite Etappe der Umfahrung Wattwil soll über die Anschlüsse Brendi im Norden und Stegrüti im Süden die Lücken zwischen den Umfahrungen Wattwil und Ebnat-Kappel schliessen. Mit Urteilen hat nun das Bundesgericht Einwendungen von Anwohnern gegen das Projekt verworfen. Eine erste betraf die Deponie Würzen, die als belasteter Standort gilt. Für die Einsprecher droht beim Queren der Deponie eine erhebliche Umweltgefährdung, denn bei einer Verletzung der Abdeckung bestehe die erhöhte Gefahr der Auswaschung. Diese Auffassung teilt das Bundesgericht nicht, da das Deponiematerial entweder entfernt oder die Abdichtung der Deponie mit einem Asphaltbelag verstärkt wird.

Keine Tieferlegung

Ohne Erfolg blieb auch die Forderung der Grundeigentümer, die Strasse im Raum Würzen tiefer zu legen oder zu überdecken. Da die Lärmgrenzwerte nicht überschritten werden und die Kosten sich massiv erhöhten, kommt die Überdachung oder Tieferlegung nicht in Frage.

Eine grosse Umfahrung

Wenn diese Umfahrungsstrasse dereinst gebaut ist, wird jene von Bütschwil auch vollendet sein. Auf der Fahrt von Wil nach Nesslau muss dann kein Dorf mehr durchkreuzt werden, womit sich für die Kommunen eine markante Verkehrsentlastung ergibt. (tzi/sdu)