Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

TOBEL: Urabstimmung löst Generalversammlung ab

Die Raiffeisenbanken Münchwilen-Tobel und Wängi-Matzingen informierten über die geplante Fusion. Die heutigen Standorte bleiben auch künftig erhalten.
Kurt Lichtensteiger
Stefan Blatter ist derzeit Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Münchwilen-Tobel und wohl bald der neugebildeten Raiffeisenbank Münchwilen-Wängi. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Stefan Blatter ist derzeit Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Münchwilen-Tobel und wohl bald der neugebildeten Raiffeisenbank Münchwilen-Wängi. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Kurt Lichtensteiger

redaktion@wilerzeitung.ch

Das Eingangsbild der Powerpoint-Präsentation – eine Weiche, die zwei Eisenbahnschienen zusammenführt – hatte Symbolcharakter im Hinblick auf die geplante Fusion der Raiffeisenbanken Münchwilen-Tobel und Wängi-Matzingen. Über diese Zusammenarbeit haben die beiden ­Genossenschaften am Mittwochabend in der Turnhalle Primarschule Tobel informiert.

Stefan Blatter, Verwaltungsratpräsident der Raiffeisenbank Münchwilen-Tobel, musste zum Schluss seiner Ausführungen lediglich die Frage beantworten, ob in zehn Jahren noch vier Banken bestehen bleiben würden, was er klar bejahte.

Münchwilen-Wängi als neue Bezeichnung

«Aus einer Position der Stärke haben sich die Verwaltungsräte der beiden Raiffeisenbanken zu einem gemeinsamen Weg entschlossen», sagte Blatter. Die neue Raiffeisenbank mit der beantragten Bezeichnung Raiff- eisenbank Münchwilen-Wängi wird rund 10000 Mitglieder zählen. Über den Zusammenschluss befinden die Genossenschafter der Nachbarbanken im kommenden Frühling an den General- versammlungen vom 14. April (Münchwilen-Tobel) sowie am 20. April (Wängi-Matzingen).

Die Fusion habe keinen Personalabbau zur Folge und die Geschäftsstellen Tobel und Matzingen würden erhalten bleiben, wurde versichert. Juristischer Sitz der neuen Bank wird Wängi sein, während in Münchwilen die zentrale Verwaltung domiziliert wird. Der zukünftige Verwaltungsrat soll sich aus Mitgliedern der heutigen Raiffeisenbanken zusammensetzen. Als Präsident ist Stefan Blatter vorgesehen. Die designierten Mitglieder der Bankleitung sind Christian Konrad, Marco Niedermann, Christian Sutter und Pino Tedesco. Die Evaluation eines neuen Vorsitzenden ist derzeit im Gange. Die Generalversammlung als beschlussfassendes Organ soll ab 2019 durch eine Urabstimmung abgelöst werden. Mit der schriftlichen Stimmabgabe kann sichergestellt werden, dass alle Genossenschafter ihre Stimme abgeben können, auch wenn sie nicht an der Generalversammlung teilnehmen. Der gesellschaftliche Teil wird an jährlichen Anlässen an zwei bis vier Standorten gepflegt, so dass die persönliche Note und Ortsverbundenheit nicht verloren geht, sondern eher gestärkt wird.

Neubau in Münchwilen geplant

Auf Interesse der Zuhörer stiessen am Informationsabend ein Neubau- und ein Umbauprojekt. In Münchwilen steht ein Neubauprojekt bevor, wofür 78 Bewerbungen eingegangen sind. In die engere Auswahl kamen deren zehn. Im Jahr 2020 beziehungsweise 2021 sollte der Neubau bezugsbereit sein. In Tobel geht es um eine Erweiterung im Erdgeschoss und eine Mietwohnung im Obergeschoss, mit geplanter Umsetzung im Mai 2018.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.