TISCHTENNIS: Kräftemessen gegen den Tabellenleader

Am Wochenende steht der TTC Wil wiederum vor einer äusserst schwierigen Aufgabe.

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Nachdem die erste Mannschaft des TTC Wil vor drei Wochen mit nur einem einzigen Punkt im ­Gepäck aus der Westschweiz zurückgekehrt ist, muss Christian Hotz sein Team wieder auf die Siegerstrasse zurückbringen. Am kommenden Wochenende steht Wil wiederum vor einer äusserst schwierigen Aufgabe. Wils Gegner heissen Rio-Star Muttenz und ­Tabellenführer UGS-Chênois.

Am Samstag reisen die Äbte­städter nach Basel. Die erfolgsverwöhnten Basler befinden sich zurzeit auf dem ungewohnten siebten Tabellenplatz vor dem Schlusslicht Veyrier. Diese eher magere Bilanz erklärt sich wohl aus der Tatsache, dass Jiashun Hu zwar eine makellose Einzelbilanz (5:0) aufzuweisen hat, jedoch nur in zwei von vier Spielen im Aufgebot war. Auch der zweite Chinese im Team, Chengbowen Yang, fehlte einmal und spielte dabei ausgeglichen (3:3). Beide Asiaten wurden jeweils von Spielern mit einer A17-Klassierung vertreten. Einzig Cédric Tschanz war für Rio-Star Muttenz immer im Aufgebot, musste sich jedoch auch in drei von neun Spielen geschlagen geben. Kein Grund also, den Gegner zu unterschätzen.

Auch wenn Christian Hotz und seine Teamkollegen Matiss Burgis, Andrew Rushton und ­Frederik Möller die wirkliche Stärke der Basler nicht genau einschätzen können, müssen sie mit Mut und Kampfgeist an die Platte zurückkehren, um an ihre früheren Leistungen anzuknüpfen.

Am Sonntag steht ein weiteres Auswärtsspiel auf dem Programm, und zwar treten die Wiler gegen den Tabellenersten UGS-Chênois an. Die Genfer zeigten mit drei Siegen und einem Unentschieden gegen CTT Meyrin bis jetzt eine konstante Leistung und führen verdient die Tabelle an. Dabei ist die Einzelbilanz mit 11:1 von Gavin Rumgay bemerkenswert.

Das Team von Christian Hotz muss beweisen, dass es mit den besten Mannschaften mithalten kann. Punkte gegen beide Mannschaften sind wichtig und notwendig, wenn Wil seinen sehr ­guten zweiten Tabellenplatz ­ver­teidigen und im Kampf um den Schweizer-Meister-Titel ein Wörtchen mitreden will. (pd)