TISCHTENNIS: Halbfinalauftakt in der Romandie

An diesem Wochenende entscheidet sich, ob es der TTC Wil schafft, sich für den Playoff-Final zu qualifizieren. Gegner ist der Westschweizer Club Chênois.

Monika Frey Mäder
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Das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams findet am Samstag in Genf statt. Die Wiler reisen mit viel Selbstvertrauen in die Westschweiz, haben sie doch gegen die Genfer sowohl in der Vor­runde als auch in der Rückrunde zwei deutliche Siege verbucht. Christian Hotz, Spieler und gleichzeitig Chef des Ostschweizer NLA-Teams, will dennoch nichts dem Zufall überlassen. Wil wird in Vollbesetzung nach Genf reisen, denn ein Auswärtssieg hätte den enormen Vorteil, dass im Rückspiel am Sonntag um 14 Uhr in der Lindenhofturnhalle ein Unentschieden für den Finaleinzug reichen würde. Würden beide Teams einmal gewinnen, käme es am 14. Mai in Wil zu einem Entscheidungsspiel.

Obwohl Matiss Burgis, Andrew Rushton, Fredrik Möller und Christian Hotz in dieser Saison gegen Gavin Rumgay, Nicolas Champod und Daniel Memmi starke Leistungen gezeigt haben, sind ihnen die Romands klassierungsmässig praktisch ebenbürtig. Und die Chance, endlich den Playoff-Final zu erreichen, könnte bei den Genfern ungeahnte Kräfte freilegen.

Bälle sorgen für Verstimmung

In den Halbfinal schaffte es Chênois kampflos – und das wegen eines eher ungewöhnlichen Disputs. Veyrier überliess im dritten und entscheidenden Spiel seinem Kontrahenten Chênois den Sieg. Veyrier weigerte sich, nach dem ersten auch das entscheidende dritte Spiel mit Bällen zu bestreiten, die ihr Lokalrivale erst seit dem Playoff benutzt (Donic anstatt Nittaku). Die Qualifikationssechsten bemängelten, dass Chênois dieser Wechsel zwar vom Verband bewilligt worden sei, sie selbst aber darüber nicht informiert worden seien.

Monika Frey Mäder