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TISCHFUSSBALL: Mit hohen Erwartungen

Die beiden Wiler Pascal Nater und Thomas Ziegler steigen ambitioniert in die Schweizer Meisterschaft, die am Wochenende in Bern stattfindet. Sie träumen von einer Medaille.
Urs Nobel
Am internationalen Turnier in Riga gewannen Pascal Nater (links) und Thomas Ziegler Medaillen im Einzel sowie als Team. (Bild: PD)

Am internationalen Turnier in Riga gewannen Pascal Nater (links) und Thomas Ziegler Medaillen im Einzel sowie als Team. (Bild: PD)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Vor zwei Jahren fand die Schweizer Meisterschaft in Lenggenwil statt. Schon damals waren Pascal Nater und sein Partner Thomas Ziegler dabei. Zu einer Medaille reichte es aber nicht. Dieses Mal haben sich die beiden im Doppel einen Rang unter den ersten Fünf vorgenommen. Sie liebäugeln sogar mit einer Medaille. Die beiden Tischfussballer möchten nur zu gerne zu den Medaillengewinnern gehören, weil ihr Hobby in der Schweiz erstmals offiziell als Sportart anerkannt und der Stellenwert von Edelmetall entsprechend höher ist.

Beide kennen sich so gut, dass keiner Vorteile hat

Pascal Nater und Thomas Ziegler werden in Bern – gespielt wird in der PostFinanze-Arena – auch im Einzel antreten und hegen in dieser Disziplin ebenfalls Ambitionen. Gut möglich jedoch, dass die Beiden in den Auscheidungsrunden aufeinander treffen und einer als Verlierer vom Platz muss. Wen wird es dabei eher treffen? «Die Tagesform wird entscheidend sein» oder «wir kennen uns so gut, dass sich keiner so einfach absetzen kann», weichen die beiden Spieler einer konkreten Antwort gezielt aus.

Nater und Ziegler trainieren nicht etwa in einem Pub in Wil, sondern im Vereinslokal des TSS Goldach. Dort sind sie Mitglied und neuerdings auch vom TFC St. Gallen, den sie beide zusammen mit Michael Sätteli erst kürzlich gegründet haben und der innerhalb von nur sieben Monaten bereits 24 Mitglieder hat. Trainieren tut aber jeder für sich.

Dank des neuen Clubs können die beiden an mehr Clubturnieren als bisher teilnehmen. Doch diese sind eigentlich schon längst zweitrangig geworden. Nater/Ziegler sind nämlich Mitglieder der Schweizer Nationalmannschaft und mit dieser regelmässig an Länderturnieren dabei. Mit dem Team wurden sie 2017 in St. Pölten sogar Teamweltmeister. Dies auf einem Tisch, der sich «Garlando «nennt. In der Branche kennt man noch weitere verschiedene Tische, so dass die Beiden seit zwei Jahren an mehreren Weltmeisterschaften teilnehmen. Die Schweizer Meisterschaft in Bern wird zum Beispiel auf «Multtable»-Tischen ausgetragen, was immer auch darunter zu verstehen ist. «Die Tische weisen teilweise verschiedene Grössen oder Materialen auf», erklärt Pascal Nater. Wichtig bleibt aber immer: «Der Ball muss ins Tor.»

Das Spiel ist kontrollierter und taktischer geworden

Nur schon zwischen der Meisterschaft in Lenggenwil und dieser von Bern am Wochenende sind im Tischfussball Unterschiede feststellbar. «Das Spiel ist kontrollierter geworden, taktische Massnahmen sind wichtige Faktoren. Kommt hinzu, dass die heutigen Jugendlichen das Turnier spielen von Grund auf erlernen», erklärt Thomas Ziegler. In Luzern besteht das einzige Trainingscenter, welches einen Trainer angestellt hat. Einen Nationaltrainer gibt es unterdessen aber auch. Von dem können auch Pascal Nater und Thomas Ziegler profitieren.

Nach der Schweizer Meistreschaft konzentrieren sich die beiden wieder vermehrt auf internationale Einsätze. Das zieht zwar Kosten mit sich, doch hielten sich diese ihm Rahmen, sagt Pascal Nater. «Wir schätzen es, regelmässig neue Städte zu besuchen und immer wieder neue Kontakte pflegen zu können.»

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