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Tennis: Granwehr und Kozakova gehören zu Favoritinnen an Schweizer Junioren- Meisterschaften

Die 15-jährige Wilenerin Alina Granwehr strebt an den Meisterschaften vom Wochenende ihren dritten Titel an. Bei der U14 deutet alles auf einen Final zwischen der Uzwilerin Karolina Kozakova und Céline Naef hin.
Marie-Theres Brühwiler
Alina Granwehr (links) und Karolina Kozakova haben nicht nur an den Juniorentitelkämpfen ehrgeizige Ziele. (Bildmontage: Pascal Mulleer/Freshfocus, PD)

Alina Granwehr (links) und Karolina Kozakova haben nicht nur an den Juniorentitelkämpfen ehrgeizige Ziele. (Bildmontage: Pascal Mulleer/Freshfocus, PD)

Die Ambitionen von Alina Granwehr sind hoch. «Ich will zu den Besten der Welt gehören und ordne diesem Ziel alles unter», sagt die als N3.35 klassierte Wilenerin. Mehrmals täglich trainieren, mehrere Wochen pro Jahr an internationale Turniere reisen und gleichzeitig die hohen schulischen Anforderungen am Gymnasium in Biel erfüllen – das ist auch für die Spielerin, die bereits im Alter von 14 Jahren den Schritt in das Nationale Leistungszentrum von Biel vollzogen hat, ein Balanceakt. Das 15-jährige Tennistalent, das heute an der Wiler Nacht des Sports als Nachwuchssportlerin nominiert ist, sagt:

«Ich nehme das gerne in Kauf.»

An den Schweizer Junioren-Meisterschaften vom Wochenende in Kriens ist Granwehr wieder einmal die Gejagte. Wie gut sie mit dieser Rolle umgehen kann, hat sie mehrfach bewiesen. «Ich fühle mich aber auch wohl, wenn ich ohne Druck aufspielen kann», schmunzelt sie.

Granwehr bestreitet bald weitere Profi-Turniere

Vor einigen Wochen ist die Wilenerin an den Schweizer Meisterschaften der Aktiven in Biel als Ungesetzte überraschend bis ins Viertelfinal vorgestossen. Auf der Juniorenweltrangliste der Unter-18-Jährigen des Internationalen Tennisverbandes ITF gehört Granwehr bereits zu den 300 besten Spielerinnen. Sie sagt:

«Nachdem ich im letzten Jahr mein erstes Grade-4-ITF-Turnier gewann, werde ich mich in den nächsten Monaten nun auf Grade-3- und Grade-2-Turniere konzentrieren sowie Profi-Turniere bestreiten.»

An die Premiere auf der untersten Profi-Stufe hat das 15-jährige Talent gute Erinnerungen. Die zweifache Junioren-Schweizer-Meisterin schaffte es beim ITF Women’s Verbier Open 2018 auf Anhieb in die Halbfinals.

Nach Schweizer Meisterschaften spielt Kozakova
mit ihrer Rivalin an Team-EM im Doppel

Während Granwehr nach ihren Titeln von 2017 und 2018 an den ab morgen in Kriens zum 50. Mal ausgetragenen Junioren-Meisterschaften in der Kategorie der Unter-16-Jährigen triumphieren will, ist auch der um zwei Jahre jüngeren Karolina Kozakova einiges zuzutrauen. Nach Silber im vergangenen Sommer wäre die Uzwilerin reif für ihren ersten Titel in der Kategorie U14. Mit Céline Naef (N4.49) hat Kozakova (N4.61) jedoch eine starke Widersacherin.

Dass sie auch die nationale Nummer eins des Jahrgangs 2005 besiegen kann, hat Kozakova an den vergangenen nationalen Sommertitel-kämpfen eindrücklich demonstriert. Die beiden in diesem Jahrgang stärksten Schweizer Spielerinnen kennen sich sehr gut und werden an der Team-EM in einigen Wochen auch gemeinsam Doppel spielen.

Der Traum von Junioren-Grand-Slam-Turnieren

Im Tennis-Europe-Ranking ist Kozakova die Nummer 25, was ihr beim weltweit prestigeträchtigsten U14-Juniorinnenturnier im französischen Tarbes ab 21. Januar den direkten Weg in das Hauptfeld ermöglicht. «An dem inoffiziell als Weltmeisterschaft geltenden Turnier möchte ich soweit wie möglich kommen», sagt sie.

Nach ihren Auftritten an den besten Tennis-Europe-Turnieren wird sich die erst 13-Jährige in den nächsten Monaten vermehrt mit deutlich älteren Spielerinnen auf der ITF-Tour messen. Mittelfristig liebäugelt die starke Offensivspielerin bereits mit der Teilnahme an Junioren-Grand-Slam-Turnieren.

Neuerdings trainiert Kozakova auch in Kaltbrunn

Hauptverantwortlich für das Training von Karolina ist nach wie vor Mutter Jana Kozakova. Als frühere Profispielerin und mehrfache tschechische Meisterin weiss die mit der höchsten Lizenz ausgestattete Trainerin, worauf es im harten Tennisgeschäft ankommt.

Derweil für das Konditions- und Krafttraining Vater Jaromir Kozakova zuständig ist, trainiert Karolina seit einigen Monaten nun zusätzlich einmal pro Woche in der Talentschmiede von Roy und Michèle Sjögren in Kaltbrunn. Jana Kozakova sagt:

«Es ist für sie sehr wichtig, auch Tipps von aussen zu bekommen.»

Lobende Worte finden Karolina und ihre Mutter sowohl für die Zusammenarbeit mit Swiss Tennis und dem Regionalverband Ostschweiz Tennis als auch für die Uzwiler Schulverantwortlichen. «Man kommt uns maximal entgegen und alles verläuft sehr unkompliziert», sagt Karolina Kozakova, die trotz ihrem grossen Trainingsaufwand in einer ganz normalen Sekundarschulklasse gefördert wird.

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