Teils sind Einsprachen gegen Pläne eingegangen

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Kirchberg Noch vor Inkrafttreten des neuen Planungs- und Baugesetzes Anfang Oktober lagen in der Gemeinde Kirchberg mehrere Teilzonen- und Überbauungspläne öffentlich auf. Innerhalb der Frist sind wenige Einsprachen eingegangen. Gemäss einer Meldung im Gemeindemitteilungsblatt hat der WWF innerhalb der Auflagefrist gegen alle vier aufgelegten Teilzonenpläne Einsprache erhoben und diese nach Prüfung der einzelnen Pläne wieder zurückgezogen.

Gegen den Teilzonenplan und Überbauungsplan Wilerstrasse 2 bis 12, Bazenheid, den Neubau Lindenauweg Nr. 5129 sowie den Neubau Gehweg Boolstrasse Nr. 2104 sind je zwei Einsprachen eingegangen. Ein Grundeigentümer hat gegen den Überbauungsplan Silberwis, Gähwil, geklagt, und total sechs Personen, die sich durch einen Rechtsanwalt vertreten liessen, haben beim Gemeinderat gegen den Kiesabbauplan Chrobüel, Bazenheid, Einsprache erhoben. Gegen den Baulinienplan Bachtobel-/Taabach, Gähwil, setzten sich ein Verein und ein betroffener Grundeigentümer zur Wehr.

Die Teilzonenpläne, welche unangefochten geblieben sind, werden nun dem fakultativen Referendum unterstellt. Der Überbauungsplan Luss, Gähwil, wurde dem Baudepartement des Kantons zur Genehmigung eingereicht. Alle Gesuchsteller werden oder wurden zur Stellungnahme zu den Einsprachen aufgefordert. Sobald dieses Verfahren abgeschlossen ist, wird der Gemeinderat eine Einspracheverhandlung durchführen oder über die Einsprachen entscheiden.

Eine Ausnahme bilden die beiden Einsprachen, die sich gegen den Baulinienplan Bachtobel-/ Taabach, Gähwil, richteten. Über diese beiden Einsprachen wird erst nach erfolgter öffentlicher Auflage des Bachprojektes entschieden. Die Einsprecher und/oder die betroffenen Grundeigentümer können anschliessend die Entscheide des Gemeinderates allenfalls beim Kanton anfechten. (gk/aru)