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Teilfahrverbot wirft Fragen auf

Peter Isenring, Oberbüren

Bei einer Tempomessung mit dem Speedygerät wurde festgestellt, dass der Weiler Ufhofen im Gemeindegebiet von Oberbüren täglich von 1940 Fahrzeugen als Schleichweg von Flawil zum Autobahnzubringer in Gossau benützt werden soll. Um dies zu unterbinden, will der Gemeinderat jetzt zwei kleine Teilstrassenstücke von je 300 Metern Länge in Ufhofen von Gemeindestrassen 2. Klasse in Gemeindestrassen 3. Klasse umdeklarieren, damit er in eigener Kompetenz ein Teilfahrverbot für Personenwagen und Motorräder erlassen kann.

Bei der ersten Ausschreibung dieser Verfügung im Gemeindemitteilungsblatt stand der Zusatztext: «Zubringerdienst mit Bewilligung gestattet». Bei der zweiten Ausschreibung eine Woche später wurde dieser Zusatztext plötzlich in «Zubringerdienst und mit Bewilligung gestattet» abgeändert. Als Grund wurde Folgendes erwähnt: Selbstverständlich ist der Zubringerdienst jederzeit und nicht nur mit Bewilligung gestattet. Was heisst Zubringerdienst rechtlich? Der Zubringerdienst ist nur innerhalb auf einer mit Signalen begrenzten Strecke zugelassen. Für Ziele ausserhalb dieser Strecke ist die Durchfahrt nicht erlaubt. Aus diesem Grund will der Gemeinderat den Einwohnern vom Weiler Ufhofen eine Durchfahrtbewilligung ausstellen.

Aber was bedeutet das Teilfahrverbot für alle anderen Autofahrer, die in Ufhofen Bewohner besuchen wollen? Sie dürfen dann nur noch über die Flawilerstrasse zum Weiler fahren. Die Rückfahrt muss auf die gleiche Art und Weise erfolgen. Wissen das die Anwohner? Es stellt sich hier auch die Frage, wohin sich der ganze Durchgangsverkehr überhaupt verlagern wird. Wurde das abgeklärt? Fahren die Autos nun in Niederwil beim Schulhaus vorbei in die Fürstenlandstrasse oder nehmen diese die Einfahrt bei der Firma Lanker in Richtung Gossau? Wegen einer Baustelle war der Weiler Ufhofen im Frühjahr drei Monate für den ganzen Durchgangsverkehr gesperrt. Warum hat man also diese Zeit nicht für eine einwandfreie Verkehrserhebung des Durchgangs- und Quellenverkehrs benützt, wie das vom Gesetz vorgeschrieben wird?

Peter Isenring, Oberbüren

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