TARIFE: Kostenanstieg um 30 Prozent

Das Bauen in Jonschwil wird teurer. Die Gemeinde erhöht die Gebühren im Bauwesen. Zum zweiten Mal innert vier Jahren.

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«Die Gebühren für das Bauwesen sollen im Grundsatz den Aufwand der Bauverwaltung decken, den diese für die Abwicklung der Baugesuche benötigt», schreibt der Gemeinderat in seiner Mitteilung. Und weiter: «Seit der letzten Erneuerung der Gebührenrichtlinien sind einige Jahre vergangen und die Gebühren decken den Aufwand nicht mehr.» Entsprechend hat der Gemeinderat, nach Vorberatung in der Bau- und Infrastrukturkommission, neue Gebührenrichtlinien für das Bauwesen erlassen. Diese sind gegenüber vorher im Schnitt rund 30 Prozent höher.

Die letzte Anpassung der Abgaben für Baubewilligungen, Kontrollen, Schutzraumbewilligungen und Ähnliches erfolgte im Jahr 2013. Es war die erste Erhöhung nach 20 Jahren und sie lag bei 25 Prozent. Begründet wurde die Preiserhöhung seinerzeit mit der Teuerung und dem komplexeren Vollzug der Bundes- und Kantonsvorschriften.

Gültigkeit ab dem 1. Juli

Diesmal argumentiert der Gemeinderat mit der fehlenden Kostendeckung, führt aber auch den Vergleich mit anderen Gemeinden ins Feld. Dieser sei vor dem Erlass der neuen Tarife angestellt worden und habe ergeben, dass «die Jonschwiler Gebühren unangemessen tief sind». Tatsächlich bleiben die Tarife auch nach der Erhöhung der Entgelte moderat. In Flawil beispielsweise kostet die Baubewilligung für ein Einfamilienhaus 2000 bis 6000 Franken, eine Abbruchbewilligung 400 bis 2000 Franken. Im Jonschwil werden für den Bau eines Einfamilienhaus 1000 bis 2000 Franken in Rechnung gestellt, für einen Gebäudeabbruch 400 bis 2000 Franken.

Die neuen Gebührenrichtlinien werden für Baugesuche angewendet, die ab dem 1. Juli 2017 eingereicht werden, und können auf der Webseite der Gemeinde abgerufen werden. (ahi/gk)

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