Tarifanpassungen in Kraft gesetzt

WIL. Per 1. Januar hat der Stadtrat Wil zwei Gebührentarife angepasst und in Kraft gesetzt. Den Rahmen für die Gebührenerhebung gibt dabei der kantonale Gebührentarif vor, der für alle st. gallischen Gemeinden gleich ist.

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WIL. Per 1. Januar hat der Stadtrat Wil zwei Gebührentarife angepasst und in Kraft gesetzt. Den Rahmen für die Gebührenerhebung gibt dabei der kantonale Gebührentarif vor, der für alle st. gallischen Gemeinden gleich ist. Innerhalb dieses Rahmens sind die Gemeinden frei, die konkreten Gebühren für einzelne Amtshandlungen festzulegen.

Beim Gebührentarif für die Kontrolle von Feuerungsanlagen wird die Gebühr für den administrativen Aufwand der Feuerungskontrolle von 30 auf 35 Franken angehoben. Auf die Festlegung eines Tarifs für die Kaminfeger als amtliche Kontrolleure wird neu verzichtet – in diesem Bereich herrscht freie Marktwirtschaft: Kunden können wählen, ob die obligatorische Feuerungskontrolle durch eine Kaminfegerin oder einen Kaminfeger oder durch ein Serviceunternehmen durchgeführt werden soll.

In der Stadt Wil wird für Gebühren im Bauwesen ein zweistufiges Tarifsystem angewandt, bestehend aus einer pauschalen Tarifposition je nach Art des Bauprojekts und einer proportionalen Gebühr, abhängig von der Höhe der konkreten Bausumme. Die in Proportion zur Höhe der Bausumme erhobene Gebühr wird von 1,0 auf 1,2 Promille angehoben. Die meisten pauschalen Tarifpositionen, die im Vergleich mit anderen Städten in Wil eher tief sind, werden leicht nach oben angepasst. Die Anpassungen erfolgten nach dem Kostendeckungs- und Äquivalenzprinzip. Ebenfalls kostendeckend werden neu die Bewilligungsgebühren für Wärmegewinnungsanlagen aus erneuerbaren Energien erhoben. (sk.)