Szilveszter Pekardi ist ans Spital Wil zurückgekehrt und übernimmt die Leitung der Gastroenterologie

Mit dem gebürtigen Ungaren Szilveszter Pekardi übernimmt ein bekannter Arzt die Nachfolge von Dario Fontanel.

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Szilveszter Pekardi will sich in seinen Sprechstunden Zeit nehmen für die Patienten und Patientinnen. Bild: PD

Szilveszter Pekardi will sich in seinen Sprechstunden Zeit nehmen für die Patienten und Patientinnen. Bild: PD

(pd) Anfang Oktober hat Szilveszter Pekardi die Leitung der Abteilung Gastroenterologie und Hepatologie am Spital Wil übernommen. «Die Besetzung gewährleistet Kontinuität und Qualität», heisst es in einer Medienmitteilung des Spitalsverbund Fürstenland Toggenburg (SRFT).

Nachfolger von Dario Fontanel

In der Gastroenterologie und Hepatologie geht es zuweilen um sehr persönliche Anliegen. Umso mehr freue es den SRFT, dass sie mit Szilveszter Pekardi den Patientinnen und Patienten ein vertrautes Gesicht als Nachfolger von Dario Fontanel präsentieren könne. Der Arzt war bereits von 2013 bis im März 2020 zuerst als Oberarzt, dann als Oberarzt mbF am Spital Wil tätig. Per Anfang Oktober hat der 43-Jährige nun die Stelle als Leiter dieses Fachbereichs angetreten. Diese Besetzung ermögliche einen nahtlosen Übergang und gewährleiste im gastroenterologischen Angebot Kontinuität sowie Qualität.

«Kehre mit gutem Bauchgefühl zurück»

Szilveszter Pekardi hatte die SRFT zwischenzeitlich verlassen, um sich persönlich in der Position als Leitender Arzt im Spital Herisau weiterzuentwickeln. Nun freut sich der erfahrene Facharzt, diese Position in einem ihm bereits bestens vertrauten Umfeld zu übernehmen. In der Medienmitteilung lässt sich der Magen-Darm-Spezialist mit den Worten zitieren: «Ich kehre mit einem guten Bauchgefühl zurück nach Wil. Da ich das Haus und das Team bereits kenne, fange ich nicht bei null an und kann mich sofort auf die Patientenbetreuung konzentrieren.» Ausserdem sei der gebürtige Ungare mit den Hausärzten in der Region bereits gut vernetzt, schreibt der SRFT weiter.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit als Vorteil

Als Teildisziplin der Inneren Medizin befasst sich die Gastroenterologie mit der Diagnostik, der nichtoperativen Therapie und der Vorbeugung von Erkrankungen des Magen-Darm- Traktes. Dass dieser erkrankt, ist keine Seltenheit und kann in jedem Alter vorkommen. Häufig sind unter anderem Leiden wie Reizdarm oder Unverträglichkeiten. Der SRFT bietet weitreichende Untersuchungen und Tests wie etwa Magen- und Darmspiegelungen, Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes oder Unverträglichkeitstests an. Hinzu kommen Sprechstunden sowie eine ausführliche Ernährungsberatung durch die entsprechenden Fachpersonen. Die Vorteile an einem gastroenterologischen Untersuch beim SRFT liegen in der engen Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Disziplinen wie etwa Chirurgie, Radiologie und Onkologie. Weitere Untersuchungen können zeitnah, teilweise gar am gleichen Tag durchgeführt werden.

Neben der fachlichen Qualität habe für Szilveszter Pekardi in seiner täglichen Arbeit die Menschlichkeit hohe Priorität: «Ich nehme mir die Zeit für die Patienten, die es braucht. Schliesslich werden in der Gastroenterologie sehr persönliche Anliegen besprochen.»