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SVP will die «grüne Welle» ausbremsen und ihre sechs Kantonsratssitze halten

Die SVP-Kreispartei Wil möchte bei den Kantonsratswahlen wieder Fahrt aufnehmen und zeigt sich kämpferisch. Am Dienstag wurde in Flawil nominiert.
Philipp Stutz
Die Nominationsvorschläge wurden in offener Abstimmung gutgeheissen. Bruno Näf wirkte als Versammlungsleiter. (Bild: Philipp Stutz)

Die Nominationsvorschläge wurden in offener Abstimmung gutgeheissen. Bruno Näf wirkte als Versammlungsleiter. (Bild: Philipp Stutz)

Bei den nationalen Wahlen musste die SVP arg Federn lassen. Spiegelt sich dieser Trend in den Kantonsratswahlen wider, muss die Partei mit Verlusten rechnen. Sie bleibt aber mit einem Wähleranteil von 31,3 Prozent stärkste Partei im Kanton. «Unser Ziel besteht darin, die sechs Sitze zu verteidigen und wenn möglich einen siebten dazu zu gewinnen», sagte Wahlleiter Marco Baumann (Uzwil) an der Nominationsversammlung in Flawil. Nur vereint könne man die «grüne Welle» aufhalten, welche die Nationalratswahlen überschwemmt habe.

Sechs Bisherige und zwölf Neue

Die SVP zieht mit einer vollen 18er-Liste in die Kantonsratswahlen, die am 8. März 2020 stattfinden. Diese ist von Männern dominiert. Lediglich zwei Frauen sind darauf zu finden (sieh Kasten). Unter ihnen die erst 19-jährige Heidina Jordi, Elektroinstallateurin in Ausbildung. Sie sagte in ihrer Präsentation, jüngere Kräfte brächten eine neue Sicht ins Parlament. Ein Antrag, die Liste abzuändern, wurde abgelehnt.

An erster Stelle stehen gemäss Vorstand deshalb die bisherigen Kantonsräte nach Massgabe der erhaltenen Stimmen an den letzten Wahlen. Danach folgen in alphabetischer Reihenfolge Anwärter, die schon in Vorjahren für den Kantonsrat kandidiert haben. Und drittens die neuen Kandidierenden, ebenfalls in alphabetischer Folge.

Zu viele Beamte im Parlament

In seinem Inputreferat erinnerte Ständeratskandidat Roland Rino Büchel daran, dass nur ein geeintes Vorwärtsgehen zum Erfolg führe: «Bodenständigkeit und Ehrlichkeit bringen uns weiter.» In den Voten der Kandidierenden wurde bemängelt, dass das Parlament zunehmend von Beamten – Lehrer, Gemeindepräsidenten, Sozialarbeiter und andere Staatsangestellte – dominiert werde. Im Gegensatz dazu fänden sich zu wenig Unternehmer. Zudem wollten Linke und Grüne den Mittelstand mit immer neuen Gebühren und Abgaben drangsalieren. Vielen dieser Politiker sei nicht bewusst, dass es sich bei den Ausgaben um Steuergelder handle. Weiter wurde gefordert, die ausufernde Bürokratie einzudämmen. Auch der Wahlslogan wurde bekanntgegeben. Die SVP steht demgemäss für eine verlässliche bürgerliche Politik. «Ich freue mich auf ein engagiertes Miteinander zu Gunsten unserer Partei», sagte Bruno Dudli, Präsident der Kreispartei.

18 Kandidierende aus dem Wahlkreis Wil

Die SVP Kreispartei tritt mit einer Liste an, auf der Kandidierende aus fast allen Gemeinden des Wahlkreises und mit unterschiedlichem beruflichem Hintergrund aufgeführt sind.

Zur Wahl stellen sich Bruno Dudli, Transportversicherer, Oberbüren (bisher); Erwin Böhi, Inhaber einer Beratungsfirma, Wil (bisher); Peter Haag, Leiter der Musikschule Toggenburg, Schwarzenbach/Jonschwil (bisher); Karl Schweizer, Landwirt, Degersheim (bisher); Ursula Egli, Bäuerin und Wirtschaftsfachfrau, Rossrüti/Wil (bisher); Damian Gahlinger, selbstständiger Kundenmaurer, Niederhelfenschwil (bisher). Neu kandidieren Marco Baumann, Key Account Manager, Uzwil; Pascal Frommenwiler, Polizist, Niederbüren; Patrik Lerch, Energieberater, Wil; Roger Lindenmann, Lokführer/Zivilschutzinstruktor, Oberuzwil; Stefan Salch, Unternehmer, Jonschwil; Richard Baumann, Versicherungsexperte, Flawil; Beni Büsser, Bauleiter, Wil; Thomas Duss, Amtsinformatiker, Flawil; Werner Giger, Gartenbauunternehmer, Oberuzwil; Heidina Jordi, Elektroinstallateurin, Uzwil; Christian Kamber, Elektroinstallateur, Uzwil, und Marc Schönenberger, Bauleiter, Niederhelfenschwil. (stu)

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