Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Stute Allegra – der heimliche Star beim Empfang der Schwinger Bösch, Ott und Räbsamen in Wil

Bösch Daniel, Ott Damian, Räbsamen Marcel: Drei Namen, drei Teilnehmer am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Zug. Und ein Empfang in der Wiler Altstadt. Verdientermassen mit viel Publikum und grossem Applaus für die drei Bösen.
Christoph Heer
Der feierliche Einmarsch auf dem Hofplatz zu Wil: Stute Allegra mit ihrem neuen Besitzer Daniel Bösch sowie Damian Ott und Marcel Räbsamen,.

Der feierliche Einmarsch auf dem Hofplatz zu Wil: Stute Allegra mit ihrem neuen Besitzer Daniel Bösch sowie Damian Ott und Marcel Räbsamen,.

Über Daniel Bösch – den äusserst erfolgreichen Schwinger – wurde schon viel geschrieben, da erübrigt sich, seine hervorragende Schwingerlaufbahn aufzuführen. Und trotzdem, das vergangene Eidgenössische in Zug wird ihm, wie seine vier vorherigen Teilnahmen an Eidgenössischen, in bester Erinnerung bleiben:

«Es war meine fünfte Teilnahme mit dem dritten Kranzgewinn. Jedes einzelne Eidgenössische hat seine eigene Geschichte geschrieben. Geschichten, die ich nie vergessen werde.»

Der Zuzwiler vom Schwingclub Wil erreichte die tolle Platzierung im Rang 6a und durfte die Stute Allegra als Lebendpreis mit nach Hause nehmen.

Und Allegra war es denn auch, die am Freitagabend, beim offiziellen Empfang in der Wiler Altstadt, für viele glänzende Kinderaugen sorgte. Stoisch ruhig stand sie neben Daniel Bösch und machte keine Anstalten, dass es ihr etwa zu laut werden könnte. Denn die Stadttambouren Wil und die Stadtharmonie Wil begleiteten die Zeremonie musikalisch, und die folgenden Applause, sowohl für die Musiker wie auch für die drei Sportler, waren nicht unbedingt leise.

Coolness und Nervosität bei den Neulingen

Für Damian Ott aus Dreien (Rang 19b) und Marcel Räbsamen aus Müselbach (Rang 38g) war das ESAF in Zug ihre Premiere. Erstgenannter betonte demnach, dass er, ehe es losging, doch ziemlich nervös gewesen sei:

«Eine unglaubliche Arena, gefüllt mit über 56'000 Zuschauern, die Hitze und eine gewisse Portion Ehrgeiz liessen meinen Puls dann doch ein bisschen schneller werden.»

Marcel Räbsamen hingegen bekräftigte, dass er von Nervosität verschont geblieben sei. «Wir haben aber viel profitiert von unserer ersten Teilnahme, diese wird ganz bestimmt unvergesslich bleiben.»

Zum Empfang der drei Bösen strömten immer mehr Zuschauer auf den Hofplatz. Und sie würdigten das Auftreten der drei. Auch Stadtpräsidentin Susanne Hartmann ist voll des Lobes. «Dank diesen drei tollen Sportlern war unsere Stadt auch ein Teil dieses Fests der Superlative. Sie haben viel investiert, damit sie den Namen Wil in der riesigen Arena vertreten konnten.»

Zustimmung für diese Analyse erhielt Susanne Hartmann vom Präsidenten des Schwingclubs Wil. Werner Kuratli betonte, dass die drei schon die ganze Saison hervorragenden Schwingsport gezeigt und sich schliesslich verdientermassen für das ESAF qualifiziert hätten.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.