STROM: Reingewinn gesteigert

Das Regionalwerk Toggenburg (RWT) präsentierte am Dienstag ein erfreuliches Jahresergebnis mit einem Reingewinn von knapp einer halben Million Franken. Zudem wurde eine Dividende von zehn Prozent auf den Nominalwert der Aktien ausgeschüttet.

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Der Verwaltungsrat des RWT. in Reih und Glied. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der Verwaltungsrat des RWT. in Reih und Glied. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Im vorherrschenden Marktumfeld lässt sich beim Stromverkauf nur bedingt Geld verdienen. Die Margen sind generell gesunken. Wem es trotzdem gelingt, der hat ein glückliches Händchen beim Einkauf oder kann sich auf zusätzliche Standbeine abstützen. Im Fall des Energieversorgers konnten weitere Erträge beim Verkauf von Kommunikation, Wasser und Dienstleistungen generiert werden. Konkret erhöhte sich der Reingewinn gegenüber dem Vorjahr von 307252 auf 495360 Franken. Das gute Ergebnis erlaubt es, Rückstellungen für die Erstellung der Fernwärme sowie den Bau des Büro- und Werkgebäudes im Bazenheider Industriegebiet zu bilden und eine Dividende von zehn Prozent auf den Nominalwert der Aktien auszuschütten. Der Stromverbrauch 2016 stieg gegenüber 2015 um 1,5 Prozent.

Von Christoph Häne zu Roman Habrik

Der von Rudenz Egli geführte Verwaltungsrat wurde mit Ausnahme des zurückgetretenen Christoph Häne wiedergewählt. An Hänes Stelle tritt Roman Habrik, der am 1. Januar dieses Jahres auch dessen Nachfolge im Kirchberger Gemeindepräsidium angetreten hat. RWT-Geschäftsführer Andreas Jossi ging in seinem Jahresbericht auf die personelle Situation ein. Diese präsentiert sich erfreulich, weil nur eine sehr tiefe Fluktuation zu verzeichnen ist. «Wir wissen um die Wichtigkeit unseres Personals und tragen ihm Sorge.» René Rüttimann, Leiter Netz und Technik, sowie Reto Rüesch, Finanzen, gaben einen Einblick in ihre Ressorts. Im Fokus steht dabei das System «Smart Meter». In wenigen Jahren dürfte das Ablesen des Stromverbrauchs Geschichte sein. 140 der 6500 Elektrozähler wurden im Einzugsgebiet des RWT bereits auf Smart Meter umgerüstet, was es dem Energieversorger erlaubt, die täglich gesendeten Verbrauchszahlen abzurufen.

Neubau ist 2019 bezugsbereit

Martin Ladinger, CN Architekten, Bregenz, informierte die Anwesenden im «Hirschen» in Bütschwil zum weiteren Vorgehen betreffend Neubau Büro- und Werkgebäude. Dessen Kosten werden neu mit 18,5 Millionen Franken veranschlagt. Gehen Baueingabe und -bewilligung problemlos über die Bühne, erfolgt der Baubeginn im Februar 2018. Mitte 2019 ist das fünfgeschossige Gebäude mit Tiefgarage bezugsbereit. Ein ­Impulsreferat von Philipp Inder­bitzin zum Thema «Herausforderung der Digitalisierung» rundete den Anlass ab.

Beat Lanzendorfer

beat.lanzendorfer@

toggenburgmedien.ch