Strom ab sofort von den SAK

Stromkunden der Dorfkorporation Bichwil erhalten die elektrische Energie jetzt über das Verteilnetz der St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG (SAK).

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Symbolische Schlüsselübergabe bei der Transformatorenstation Schützenwacht von Beat Kägi, Präsident der Dorfkorporation Bichwil, an den CEO der SAK, Stefano Garbin (links). (Bild: zVg.)

Symbolische Schlüsselübergabe bei der Transformatorenstation Schützenwacht von Beat Kägi, Präsident der Dorfkorporation Bichwil, an den CEO der SAK, Stefano Garbin (links). (Bild: zVg.)

bichwil. Das bestehende Verteilnetz ist per 1. Juli an die SAK übergegangen, nachdem die Korporationsbürger an einer Versammlung im März dem Verkauf zugestimmt hatten.

Erfreut über Neuregelung

Die symbolische Schlüsselübergabe im Beisein von Beat Kägi, Präsident der Dorfkorporation Bichwil, und Stefano Garbin, CEO der SAK, fand bei der Transformatorenstation Schützenwacht in Bichwil statt. Sowohl von Seiten der Dorfkorporation als auch von der SAK zeigte man sich erfreut über die Neuregelung der Besitzverhältnisse. Diese seien für die Zukunft eine Garantie für eine sichere und kostengünstige Stromversorgung durch die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG als führenden regionalen Dienstleister für Netze und Energie.

Zu kleine Betriebsgrösse

Hauptgründe für den Verkauf des Verteilnetzes durch die Dorfkorporation Bichwil (Gemeinde Oberuzwil) an die SAK sind die zu kleine Betriebsgrösse und das darum zu geringe Umsatzvolumen der Elektrizitätsversorgung Bichwil. Aber auch die Auswirkungen der Strommarktliberalisierung und die höheren Anforderungen der Aufsichtsbehörde haben den Verwaltungsrat der Dorfkorporation veranlasst, einen Käufer für das Netz zu suchen.

Die SAK besorgt bereits seit dem Jahre 2008 die technische Betriebsführung für das jetzt übernommene Verteilnetz. Über die Netze der SAK werden verschiedene Gemeinden in der Region, unter anderen auch Oberuzwil, direkt mit elektrischer Energie versorgt. In Uzwil betreibt die SAK zudem eine Regionalvertretung. «Die neuen SAK-Stromkunden können nach der Übernahme des Verteilnetzes durch die SAK von deren breiter Produktepalette profitieren und tendenziell mit günstigeren Strompreisen rechnen, als dies bei einem Alleingang möglich gewesen wäre», heisst es in einer Pressemitteilung. Für die Zukunft ist auch ein Anschluss an das im Aufbau befindliche Glasfasernetz (SAKnet) für die schnelle Datenübertragung denkbar.

Führender Energieversorger

Die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG (SAK) sind das führende regionale Energieversorgungsunternehmen in den Kantonen St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden. Mit 270 Mitarbeitenden deckt die SAK laut Pressemitteilung die ganze Wertschöpfungskette ab: von der Energiebeschaffung über Planung, Bau, Betrieb sowie Instandhaltung von Netzen und Anlagen bis hin zum Vertrieb und zur Verrechnung der Energielieferungen.

Über das Verteilnetz werden direkt oder indirekt 440 000 Menschen mit Strom versorgt. Zur Energiegewinnung engagieren sich die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke im Bau und Betrieb von Wärmepumpenanlagen und beteiligen sich an nachhaltigen Investitionen zur Erzeugung von erneuerbarer Energie. (pd.)

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