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STRECKENFÜHRUNG DES WILER GROSSKREISELS: Wil ist das Aggloprogramm wichtiger

Vergangene Woche hat die «Wiler Zeitung» publik gemacht, dass der Gemeinderat von Zuzwil im Stadtzentrum von Wil einen Grosskreisel als sinnvoll erachten würde. Nun äussert sich der zuständige Stadtrat Daniel Stutz dazu – und ist zurückhaltend.
Simon Dudle
Der Bus steckt im Stau: Der Zuzwiler Gemeinderat will solche Situationen mit einem Grosskreisel verhindern. (Bild: Josephine Opprecht)

Der Bus steckt im Stau: Der Zuzwiler Gemeinderat will solche Situationen mit einem Grosskreisel verhindern. (Bild: Josephine Opprecht)

«Das Thema eines Grosskreisels ist nicht die zündend neue Idee und kommt periodisch immer mal wieder aufs Tapet. Wir sehen momentan keinen dringenden Handlungsbedarf.» Das sagt ­Daniel Stutz, Vorsteher des Departements Bau, Umwelt und Verkehr (BUV) der Stadt Wil. Der Grosskreisel mit einer Fahrt­richtung und einer Busspur soll folgendes Gebiet umspannen: Schwanenkreisel-Bahnhof-Ilgekreisel-Rösslikreisel-Rudenzburg-Schwanenkreisel (siehe Grafik).

Die Thematik ist vom Gemeinderat des Nachbarn Zuzwil in die Stadt getragen worden. Das vorrangige Ziel dabei: die Fahrplan­stabilität der Busse und Postautos erhöhen. Diese ist morgens und abends zu den Hauptverkehrs­zeiten nicht garantiert. Man muss schon fast damit rechnen, am Bahnhof in Wil eine Anschlussverbindung zu verpassen.

Zuzwil trägt das ­Aggloprogramm mit

Für Daniel Stutz ist es die Maxime, dass möglichst viele Leute den ­öffentlichen Verkehr benützen und somit die Stadt nicht mit dem eigenen Auto verstopfen. Er ­verweist aber auf das Agglome­rationsprogramm 3. Generation, welches im vergangenen Herbst verabschiedet worden ist – und auch von den Nachbargemeinden wie Zuzwil mitgetragen wird. «Dieses Programm enthält über 50 flankierende Massnahmen, zu denen auch Busbevorzugungen am Bahnhof gehören. Viele dieser Massnahmen unterstützen die Entlastung des Wiler Stadtzentrums», sagt Stutz.

Tatsächlich kann am aktuellen Aggloprogramm nicht mehr geschraubt werden. Nach einem mehrjährigen Planungsprozess wurde es von der Regio Wil Ende 2016 verabschiedet und beim Bund eingereicht. Nun wird es vom Bundesamt für Raum­planung (ARE) eingehend geprüft. Als ­Folge daraus wird entschieden, welche Massnahmen finanziell unterstützt werden. «Wir warten den Bericht des ARE ab. Dann werden wir auch wissen, wie wirksam die einzelnen Mass­nahmen eingestuft werden», sagt Daniel Stutz. Der Entwurf dieses Schlussberichts soll im Frühling des kommenden Jahres vorliegen, die definitive Version in Herbst 2018.

Gemeinsam mit dem Kanton

Keine dieser über 50 Massnahmen ist ein Grosskreisel. «Wir machen periodische, eine Auslegeordnung, da sich die Welt verändert. Daraus ergibt sich eine rollende Planung und Weiterentwicklung. Für uns ist zentral, dass wir den Modellsplitt in den Griff bekommen. Der Verkehrszuwachs soll primär durch den Langsam­verkehr und den öffentlichen Verkehr aufgefangen werden», sagt Stutz. Er führt auch ins Feld, dass ein Grosskreisel zusammen mit dem Kanton geprüft werden müsste, da die Hälfte der Kreiselstrecke auf Kantonsstrassen zu liegen käme.

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