Strassensanierung: Zweiter Anlauf

FLAWIL. Wann die auf Eis gelegte Sanierung der Enzenbühl-/Grubenstrasse ausgeführt wird, bleibt weiterhin offen. Fest steht hingegen, bis wann ein neues Projekt vorliegen wird. «Anfang nächsten Jahres», sagt Flawils Bauchef René Bruderer.

Andrea Häusler
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Die Tiefbauarbeiten an der Enzenbühl-/Grubenstrasse sind abgeschlossen. Das Strassensanierungs- und -gestaltungsprojekt befindet sich in Überarbeitung. (Bild: Andrea Häusler)

Die Tiefbauarbeiten an der Enzenbühl-/Grubenstrasse sind abgeschlossen. Das Strassensanierungs- und -gestaltungsprojekt befindet sich in Überarbeitung. (Bild: Andrea Häusler)

Die Bauarbeiten für die Kanalisations- und Werkleitungserneuerung sind seit Herbst abgeschlossen, ein provisorischer Deckbelag ist eingebracht. Das im Juni öffentlich aufgelegte Sanierungs- und Gestaltungsprojekt ist hingegen vom Tisch. Aufgrund von Einsprachen sowie 106 Unterschriften von Personen, die sich mit Vehemenz gegen die Umsetzung der geplanten Massnahmen gewehrt hatten. Im Spätherbst seien mit den Einsprechern wie auch mit Vertretern der Unterschriftensammlung Gespräche geführt worden, sagt René Bruderer, Geschäftsführer Bau und Infrastruktur, auf Anfrage. Die Einsprachegründe seien eruiert, Lösungsansätze diskutiert worden. Bruderer verhehlt nicht, dass die Ansichten insbesondere hinsichtlich der Massnahmen zur Verbesserung der Schulwegsicherheit zumindest teilweise diametral auseinandergegangen seien. Als Basis für die Überarbeitung des Projekts habe man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner verständigen müssen.

Erhebliche Änderungen

«Wir sind nun dabei, das Projekt zu überarbeiten», sagt Bruderer. Die neue Fassung werde Anfang Jahr vorliegen. Da die Änderungen gegenüber dem ersten Projekt erheblich seien, müsse ein neuerliches Auflage- und Einspracheverfahren durchgeführt werden. Wann mit den Bauarbeiten begonnen werden könnte, lässt René Bruderer offen. Auch auf einen Zeitrahmen will er sich nicht festlegen. «Die Strasse hat einen ausgewiesenen Sanierungsbedarf und die Sicherheitsdefizite bestehen», sagt er. Allerdings nicht erst seit gestern. Entsprechend sei ein Zeitdruck da, aber kein akuter.

Redimensionierung verlangt

Die Gegnerschaft des ursprünglichen Projekts hatte sich in ihrem geschlossenen Widerstand gegen eine Vielzahl geplanter Einzelmassnahmen gewehrt und eine grundsätzliche Redimensionierung des Sanierungsprojekts verlangt. Konkrete Steine des Anstosses waren die geplanten Strassenverengungen, die Aufhebung des durchgehenden Trottoirs bei der Einmündung der Alpsteinstrasse, die vorgesehenen Pflästerungen zwischen Fahrbahn und Trottoir sowie das Setzen von Bäumen und Pfählen.

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