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Strasse soll Firma weichen

Die Verkehrsführung im Industriegebiet Stelz könnte sich in absehbarer Zeit ändern. Die Ausbauwünsche der IGP Pulvertechnik AG tangieren die bisherige Stelzstrasse.
Beat Lanzendorfer
Die bisherigen Einmündungen der Stelzstrasse sollen als Zubringer für die Ringstrasse dienen, das innere Teilstück wird aufgehoben.

Die bisherigen Einmündungen der Stelzstrasse sollen als Zubringer für die Ringstrasse dienen, das innere Teilstück wird aufgehoben.

Beat Lanzendorfer

beat.lanzendorfer

@ toggenburgmedien.ch

Die IGP Pulvertechnik AG braucht mehr Platz. Ein Erweiterungsbau am Standort im Kirchberger Industriegebiet Stelz soll das Problem lösen. Früher gehörte das dafür vorgesehene Land aber zur Landwirtschaftszone. Zudem wird es zurzeit vom jetzigen Gebäude durch eine Strasse abgetrennt. Nun könnten jedoch bald die Bagger auffahren.

Der Gemeinderat hat in Zusammenarbeit mit der Gesuchstellerin, den betroffenen Grundeigentümern, den involvierten kantonalen Stellen sowie dem Ortsplaner bereits vor vier Jahren einen Teilzonenplan sowie ein Erschliessungskonzept erarbeitet. Mit dem Teilzonenplan wurden rund 3.66 Hektaren Wiese neu der Industriezone zugewiesen. Damit konnte der IGP Pulvertechnik AG die notwendige Planungssicherheit für die definitive Entwicklung ihres Erweiterungsprojektes gewährt werden.

Nun konnte auch die Gebietserschliessung (Strasse, Werkleitungen) detailliert geplant werden. Die weiteren Abklärungen haben ergeben, dass für den Ausbau des Industriebetriebes die Verlegung der Stelzstrasse notwendig ist. In diesem Zusammenhang hat der Kanton die Projektierung der Anpassung der Einfahrtsbereiche der beiden Kantonsstrassen, Wilerstrasse und Fürstenlandstrasse, in Auftrag gegeben.

Die Stelzstrasse soll verlegt werden

Bei der heutigen Einmündung der Stelzstrasse in die Wilerstrasse ist ein Knotenausbau mit der Installation einer Lichtsignalanlage vorgesehen. Diese wird verkehrsabhängig gesteuert, erhöht die Verkehrssicherheit und reduziert die Wartezeiten beim Einbiegen aus dem Gebiet Stelz in die Wilerstrasse. Am anderen Ende der Stelzstrasse, an der Kreuzung Fürstenlandstrasse, wird gemäss Vorprojekt die bestehende Bushaltestelle, auf Höhe Zuber AG Metallbau, Richtung Süden verschoben und eine neue Querungshilfe mit Mittelinsel erstellt. An den Knoten wird eine selbstständige Linksabbiegespur ab der Fürstenlandstrasse ins Gebiet Stelz gebaut, um einen Unfallschwerpunkt zu eliminieren. Die heute bestehende Stelzstrasse wird im Bereich des Geländes der IGP Pulvertechnik aufgehoben und südlich unterhalb des Fetzwaldes neu erstellt.

Als nächsten Schritt wird der Kirchberger Gemeinderat die Projektierung beim zuständigen kantonalen Tiefbauamt in Auftrag geben. Anschliessend erhalten die betroffenen Grundeigentümer im Rahmen des Anzeige- und Auflageverfahrens Gelegenheit, zum Projekt Stellung zu nehmen und allenfalls Einsprache zu erheben. Die Pläne können bei der Ratskanzlei Kirchberg eingesehen werden. Laut Gemeinderatsschreiber Magnus Brändle sei es zum heutigen Zeitpunkt schwierig, einen Zeitrahmen abzustecken. «Das Ziel wäre es, Mitte 2019 mit den Bauarbeiten starten zu können.»

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