Strafenflut führt zur Niederlage

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Eishockey 1:0 führte der EC Wil im 1. Liga-Meisterschaftsspiel gegen den HC Prättigau-Herrschaft bis zur 41. Minute. Bis dahin handelte es sich um eine auf mittelmässigem Niveau ausgetragene Partie, in der sich beide Teams auf die Defensive konzentrierten und in ihren Torhütern die besten Spieler hatten.

Eine Strafe kurz nach der zweiten Pause führte zur Unterzahl der Wiler und zum Ausgleich. Etliche Strafen folgten, was zu diversen Reaktionen seitens der Spielerbank der Wiler und deren Anhänger auf den Sitzplätzen führte. Sie ärgerten sich masslos über die Spielleiter.

Die Bündner realisierten den Siegtreffer kurz vor Schluss in doppelter Überzahl. Es handelte sich dabei um die sechste Zweiminutenstrafe der Wiler im selben Drittel.

Auch wenn die Wiler ein gutes Defensiv-Verhalten zeigten, hätten sie die Möglichkeit gehabt, das Skore bereits vor den beiden Gegentreffern auszubauen. Doch es fehlte wieder einmal an der dafür notwendigen Effizienz vor dem gegnerischen Tor. So resultierte die dritte Niederlage für den EC Wil, der am Samstag auswärts in Bellinzona anzutreten hat. (uno)