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Stösst Bleicheplatz zu Filzfabrik?

Die Wiler Parkhaus AG (Wipa) hat rückwirkend per 1. Januar dieses Jahres das Parkhaus Filzfabrik übernommen. Der Kaufpreis beträgt 1,5 Millionen Franken. Eine weitere Option ist nun, dass der Parkplatz Bleicheplatz an die Wipa übergeht.
Philipp Haag
Das Parkhaus Filzfabrik befindet sich neu im Besitz der Wiler Parkhaus AG. (Bild: Hans Suter)

Das Parkhaus Filzfabrik befindet sich neu im Besitz der Wiler Parkhaus AG. (Bild: Hans Suter)

WIL. Es war ein strategischer Entscheid. Die Wiler Parkhaus AG (Wipa) übernahm das Parkhaus Filzfabrik in der Wiler Innenstadt rückwirkend per 1. Januar dieses Jahres. Das Parkhaus beim Jupiter-Kreisel liegt an einer verkehrsgünstigen Lage und entspricht einer guten Ergänzung zu den Wipa-Parkhäusern Altstadt und Bahnhof, da Synergien genutzt werden können. Der Grund, dass die Wipa das Parkhaus übernehmen konnte, liegt in einer Bereinigung des Portfolios der Vorbesitzerin, der Vetter Immobilien AG. Sie bot das unterirdische Parkhaus der Wipa an. Der Kaufpreis für die 80 öffentlichen Parkfelder beträgt 1,5 Millionen Franken, wie Wipa-Geschäftsführer Thomas Wipf gestern morgen am Rand der Wipa-Generalversammlung auf Nachfrage sagte. Die Wipa frischte das Parkhaus auf und ersetzte die Schranken und den Kassaautomaten.

Konsolidieren oder expandieren?

Nun stellt sich die Frage, ob die Wipa weiter expandieren soll. Der Verwaltungsrat setzt sich seit einiger Zeit mit der künftigen Strategie des Unternehmens auseinander, wie dessen Präsident Armin Eugster mitteilte. Die Grundsatzfrage lautet: Soll sich die Wipa nun konsolidieren oder ein weiteres Wachstum anstreben, qualitativ und quantitativ? In der Stadt Wil bestehen sechs Parkhäuser mit 1200 Parkplätzen, drei werden von der Wipa betrieben (Bahnhof, Altstadt/Viehmarktplatz und Filzfabrik: 770 Parkplätze). Die anderen drei sind diejenigen beim Coop Stadtmarkt, bei der Migros und beim Dosenbach/Ochsner. Oberirdisch existieren ebenfalls 1200 Parkfelder (unter anderem Bleicheplatz, Rudenzburg und Bergholz), die sich mit wenigen Ausnahmen im Besitz der Stadt befinden. Eine Option für die Wipa ist, den grössten oberirdischen Parkplatz in Wil, den Bleicheplatz mit 258 Parkfeldern, zu übernehmen. Wie Eugster anmerkte, seien Gespräche mit der Stadt im Gang. Er liess durchblicken, dass eine Übernahme Sinn machen würde, da das Unternehmen bereits den Betrieb technisch auf dem Parkplatz mitten in Wil sicherstellt. Nun ginge es darum, den Parkplatz auch betriebswirtschaftlich zu integrieren. «Die Erträge für die Stadt dürfen aber nicht abnehmen.»

Vertrag zwischen Stadt und Wipa

Wie der Ausfall der Einnahmen durch die Parkgebühren auf dem Bleicheplatz für die Stadt ausgeglichen werden kann, dafür machte ein Aktionär einen Vorschlag. Die Stadt könne mit der Wipa einen Pachtvertrag abschliessen. Deren Verwaltungsrat möchte bis Mitte des nächsten Jahres die künftige Strategie erarbeiten und somit entscheiden, welche Rolle das Unternehmen beim ruhenden Verkehr in Wil spielen soll.

Der Geschäftsführer der Wipa, Thomas Wipf (l.), und Verwaltungsratspräsident Armin Eugster an der Generalversammlung. (Bild: Philipp Haag)

Der Geschäftsführer der Wipa, Thomas Wipf (l.), und Verwaltungsratspräsident Armin Eugster an der Generalversammlung. (Bild: Philipp Haag)

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