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STIMMEN ZUM WAHLAUSGANG

«Die Stimmung bei den Grünliberalen ist super» FDP und Junge FDP: «Ob wir hier sind für die Entgegennahme der Resultate oder um die Wahl zu feiern, kann jeder selber entscheiden», sagt Peter Wieser, Flawil, Präsident der FDP Wil-Untertoggenburg.

«Die Stimmung bei den Grünliberalen ist super»

FDP und Junge FDP: «Ob wir hier sind für die Entgegennahme der Resultate oder um die Wahl zu feiern, kann jeder selber entscheiden», sagt Peter Wieser, Flawil, Präsident der FDP Wil-Untertoggenburg. Vor vier Jahren sei mit viel Glück ein Restmandat errungen worden, heute sei dies leider nicht mehr der Fall gewesen. Erfreut zeigte er sich über die 3000 Stimmen der Jung-FDP sowie über die Wahl von Martin Klöti als Regierungsrat. «Enttäuscht bin ich nicht», sagt Wieser, «wir haben gewusst, dass unsere Reserve knapp ist. Jedoch bleibt zu sagen, dass wir drei gute, konsolidierte Mandatsträger haben.»

SVP: Das Ziel sei erreicht worden, sagt Marcel Hegelbach, Jonschwil, Präsident der SVP Kreispartei Wil, denn die fünf Bisherigen wurden wieder gewählt. Dass der sechste Sitz nicht gehalten werden konnte, sei abzusehen gewesen. «Einerseits hat dieser Landwirt Lorenz Egli gehört, der viele Stimmen auf sich vereinen konnte, andererseits war da der nationale Trend der Wahlen vom Herbst, der unsere Hoffnung schmälern liess», so Hegelbach. «Enttäuscht wären wir gewesen, wenn wir nochmals einen Sitz verloren hätten.» Ein relativ gutgelaunter Hegelbach sagt denn auch: «Ich bin zufrieden. Wir haben gute Arbeit geleistet.»

SP: Silvia Ammann ist hocherfreut über den Sitzgewinn von Dario Sulzer. Die Kreispräsidentin der SP feiert den dritten Sitz im Verständnis, für die grosse Arbeit der vergangenen vier Jahre belohnt worden zu sein. «Wir sind die Partei, die wohl am meisten auf der Strasse anzutreffen ist», sagt sie nicht ohne Stolz. «Stimmen holt man nicht zu Hause in der Stube, sondern draussen auf der Strasse.» Und das wollen die Genossinnen und Genossen in Kürze wieder tun: Für die Wahl Fredy Fässlers in die Regierung.

BDP: «Insgeheim haben wir mit diesem Sitz gerechnet, es herrscht Freude», sagt Jörg Gabriel, Flawil, Präsident der BDP Kreispartei Wil. «Wir haben mehr Stimmen erhalten als erwartet. Wir sind noch nicht ganz zwei Jahre aktiv, und jetzt sind wir schon im Kantonsrat vertreten. Das stimmt uns zuversichtlich. Wir haben mit einem kleinen Werbebudget ein hochstehendes Ziel erreicht. Nun lautet unsere neuen Ziele: Gemeindewahlen im Herbst und Mitglieder gewinnen.»

EDU: Für David Fitze, Schwarzenbach, Präsident der EDU Wil-Untertoggenburg, ist das Ergebnis nicht enttäuschend. «Ich habe nichts anderes erwartet.» Eine Wahl in den Kantonsrat wäre eine Überraschung gewesen. Gefreut hat er sich für Martin Rutz, Degersheim, der aus dem EDU-Kandidatentrio mit 476 am meisten Stimmen holte. «Wir werden in vier Jahren wieder antreten», sagt Fitze und lächelt.

Grüne und Junge Grüne: «Zufrieden sind wir nicht», sagt Guido Wick von den Grünen unumwunden. Zwar hat das grüne Spektrum, wie es der einzige grüne Wiler Kantonsrat nennt, durch den Sitzgewinn der Grünliberalen nun zwei Sitze. «Bei einem Wahlbündnis wären aber auch durchaus drei Sitze dringelegen», ist der erfahrene Politiker überzeugt. Im Gegensatz zu vielen anderen Parteien bekundeten die Grünen keine Mühe bei der Kandidatensuche und traten gleich mit drei Listen an: Stadt, Land und Junge.

PPS: «Unsere realistische Erwartung wurde erfüllt», sagt Jürg Grau, Züberwangen, Präsident der Piraten-Partei Wil. «Im Kanton St. Gallen sind wir erst seit drei Monaten aktiv, da war dies ein guter Start. Obwohl wir nur drei Personen sind, haben wir im Verhältnis viele Stimmen pro Kandidat erreicht. Dies ist eine gute Basis, auf der wir aufbauen möchten. Vor allem streben wir mehr Mitglieder an, die aus möglichst allen Gemeinden des Wahlkreises kommen.»

CVP und EVP: «Ich freue mich darüber, dass alle vier Bisherigen wieder gewählt wurden. Die Wiederwahl in den Kantonsrat erachte ich als Vertrauensbeweis», sagte Martha Storchenegger, Jonschwil, Präsidentin CVP-Kreispartei. Enttäuschung schwingt allerdings in ihren Worten mit: «Das Ziel, die fünf Sitze zu halten, haben wir nicht erreicht», sagt sie. Die CVP müsse weiter an der Basis arbeiten und erfahrene, engagierte Gemeindepolitiker für die nächsten Kantonsratskandidaten motivieren. Die CVP und die EVP arbeiteten für die Kantonsratswahlen zusammen und bildeten eine gemeinsame Liste. «Diese kam bei den Wählern gut an. Wir würden die Zusammenarbeit wieder anstreben», sagt Roman Rutz, Wil, Präsident EVP Wil: «Das Ergebnis ist meinen Erwartungen entsprechend. Enttäuscht bin ich, dass der fünfte Sitz verlorenging.»

GLP: «Die Stimmung ist super. Wir haben den Sitz gemacht, und dies ist ein toller Erfolg», sagt Daniel Gerber, Bronschhofen, Präsident der GLP Wil. Um wenige Zehntel hätten sie die Erwartungen nicht erreicht, da sie gehofft hätten, die Fünf-Prozent-Marke zu knacken. «Nun kommen die Wahlen in den Gemeinden. Im Wiler Stadtparlament hoffen wir auf zwei Sitze, mit Glück müssten auch drei möglich sein. In den vergangenen Monaten hatten wir bei den Mitgliedern einen kontinuierlichen Anstieg. Im Wahlkampf konnten wir dies deutlich wahrnehmen.» (red.)

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