Stiefmütterliche Behandlung durch IRPG

Präsidentin Myrta Traxler hob in ihrem Jahresbericht die Neuorganisation der Interkantonalen Regionalplanungsgruppe (IRPG) Wil besonders hervor. Der Vorstand habe die neuen Statuten diskutiert und eine Vernehmlassung dazu erarbeitet.

Drucken
Teilen

Präsidentin Myrta Traxler hob in ihrem Jahresbericht die Neuorganisation der Interkantonalen Regionalplanungsgruppe (IRPG) Wil besonders hervor. Der Vorstand habe die neuen Statuten diskutiert und eine Vernehmlassung dazu erarbeitet. Darin heisst es, dass der Wirtschaftsraum Südthurgau bereit sei, in der neuen Fachgruppe Wirtschaft mitzuarbeiten. Doch der Verein Wirtschaftsraum soll in seiner jetzigen Form bestehen bleiben, da mehrere Punkte noch nicht klar seien.

Zum einen kenne man weder die Organisationsstrukturen noch die Aufgaben oder die finanziellen Auswirkungen für die Beteiligten. Zum anderen müssten die Abläufe, zum Beispiel das Vorgehen bei Ansiedlungsprojekten und dem Standortmarketing, definiert sein, insbesondere im Hinblick auf die regionale Ausgewogenheit. Weiter sind Aufgaben und Kosten der geplanten Geschäftsstelle nicht bekannt.

«Das Kräfteverhältnis der Delegierten ist nochmals zu überdenken mit dem Ziel, die Anzahl Wirtschaftsvertreter zu erhöhen», so Klarer.

Der scheidende Vizepräsident des Wirtschaftsraums, Rolf Traxler, der dem Arbeitgeberverband Südthurgau vorsteht, spricht Klartext: «Wir waren der Neuorganisation der IRPG gegenüber von Anfang an positiv eingestellt. Leider sind unsere Befürchtungen aber wahr geworden. Die Wirtschaft und der Südthurgau werden zu stiefmütterlich behandelt.»

Der Arbeitgeberverband werde die weitere Entwicklung der Neuorganisation mit gebotener Distanz weiterverfolgen, versprach Traxler. Der Start der «neuen» IRPG soll auf das Jahr 2011 erfolgen. (nas.)

Aktuelle Nachrichten