Steuersatz um drei Prozent erhöht

Die Bürgerversammlung der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Kirchberg-Bazenheid bewilligte eine Erhöhung des Steuersatzes um drei Prozent. Die Turmsanierung bleibt aufgrund der Finanzlage pendent.

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Harald Frauenfelder, Peter Schweizer, Charlotte Hollenstein, Edwin Egli, Mägi Gretler, Arnold Rohner sowie Pfarrer Jeremias Treu (v. l.). (Bild: pd)

Harald Frauenfelder, Peter Schweizer, Charlotte Hollenstein, Edwin Egli, Mägi Gretler, Arnold Rohner sowie Pfarrer Jeremias Treu (v. l.). (Bild: pd)

KIRCHBERG. Mit dem Song «Money, Money, Money» von Abba eröffnete der Singtreff die Kirchbürgerversammlung der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Kirchberg-Bazenheid. Präsident Harald Frauenfelder freute sich vor den 73 anwesenden Stimmberechtigten, dass die Renovation des Pfarrhauses sowie der Umbau des Sekretariates im Kostenrahmen abgeschlossen werden konnte. Und er begrüsste offiziell den neuen Pfarrer Jeremias Treu, der sein Amt im August angetreten hat.

Kein Zusammenschluss

Das Angebot der Kirche wurde anhand der Einsatzbereiche des Kirchenmusikers Michael Stübi aufgezeigt. Begleitet er doch die Kleinkinderfeiern, die Sonntagsschule, die Konfirmanden, die beliebten Mitenand-Gottesdienste, aber auch die Andachten im Sonnengrund und Perlavita musikalisch. Weiter erklärte der Präsident, warum künftig die Samstagabend-Gottesdienste in Bazenheid bereits um 18.30 Uhr beginnen, nämlich damit die Besucher die Veranstaltungen im Anschluss rechtzeitig erreichen können. Kurz streifte er die Situation der Kirchgemeinde in bezug auf die Kantonalkirche. Kirchberg ist eine der wenigen Kirchgemeinden, die keine Leistungen aus dem Finanzausgleich bezieht. Diese Unabhängigkeit wolle man möglichst lange so beibehalten. Die Jahresrechnung 2013 weist Mindereinnahmen von 46 306 Franken aus. Dies aufgrund erheblich tieferer Steuereinnahmen. Da diese Summe sich 2014 kaum ändern dürfte, beantragte die Kivo eine Erhöhung des Steuersatzes um drei Prozent. Durch diese Steuererhöhung käme die Kirchgemeinde mit dem Voranschlag 2014 wieder in die gleiche Region wie 2013, hiess es. Die Jahresrechnung und auch das Budget 2014 mit Steuerplan wurden genehmigt. Nach 25 Jahren als Aktuar trat Edwin Egli zurück. Als Nachfolgerin wurde Sibylle Eberle, Kirchberg, gewählt. Die verbleibenden Vorstandsmitglieder und der Präsident wurden im Amt bestätigt. Nach rund zwanzig Jahren im Dienst der GPK wurde Willi Giezendanner verabschiedet. Als Nachfolger wurde Urs Huser, Dietschwil, gewählt. Die verbleibenden GPK-Mitglieder und Ersatzmitglieder wurden bestätigt. Vertreter in der Synode bleiben Harald Frauenfelder und Edwin Egli.

Kirchturmsanierung pendent

In der allgemeinen Umfrage wurde der Riss in der Fassade des Kirchturms angesprochen. Aufgrund der hohen Belastung der Jahresrechnung durch die Abschreibungen von Kirche und Pfarrhaus will die Kivo mit der Sanierung des Kirchturms noch einige Jahre warten, zumal aktuell kein Sicherheitsrisiko bestehe. (pd)

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