Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Steuern nicht überbewerten

Kommentar
Urs Bänziger

Die Stimmberechtigten von Niederbüren haben einen mutigen Entscheid gefasst. Den Steuerfuss gleich um zehn Prozentpunkte zu senken, sorgt für Beachtung. Doch wird diese massive Steuerreduktion auch die erhoffte Wirkung erzielen?

Gewiss macht ein tiefer Steuerfuss eine Gemeinde als Wohnort attraktiver. Aber nicht nur. Gerade in Niederbüren zeigt sich das. Im Dorf herrscht eine lebendige Gemeinschaft, die Bewohner engagieren sich in Vereinen und Institutionen. Und die steigende Kinderzahl ist der Beweis dafür, dass in der Gemeinde auch junge Familien gerne leben.

Die Jungen und auch die Älteren werden die Steuerentlastung gerne annehmen. Aber im Vergleich zu anderen Gemeinden in der Region ist der auf 139 Prozentpunkte reduzierte Steuerfuss noch immer hoch. Somit werden wie bisher nicht die Steuern allein entscheidend sein, wie sich Niederbüren als Wohnort entwickeln wird. Die Einwohner tun gut daran, ihre Dorfgemeinschaft weiter zu pflegen und zu erhalten.

Die Steuerfusssenkung ist ein positives Zeichen. Aber sie darf kein Schnellschuss sein, sondern muss Bestand haben. Das Eigenkapital von über zwei Millionen Franken als Reserve ist schnell aufgebraucht, wenn der Finanzhaushalt aus den Fugen gerät. Dann in der Not den Steuerfuss wieder erhöhen zu müssen, würde Niederbüren in ein schlechtes Licht rücken.

Urs Bänziger

urs.baenziger@wilerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.