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Steuererträge liegen noch unter Budget

Wie der Jonschwiler Gemeinderat mitteilt, konnte der prognostizierte Steuereingang dieses Jahr noch nicht erreicht werden. Er rechnet jedoch per Jahresende mit einem ausgeglichenen Ergebnis.

Der Gemeinderat hat der Bürgerversammlung 2016 ein eigentliches «Spar-Budget» unterbreitet. Es mussten massive Ausgabensenkungen gemacht werden, da die Gemeinde in den Jahren 2015 und 2016 keinen Ressourcenausgleich erhält. Trotz Sparbemühungen war ein Defizit von 380 000 Franken prognostiziert worden. Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern der natürlichen Personen wurde gegenüber dem Vorjahr mit einem Zuwachs der einfachen Steuer von 3,9 Prozent gerechnet. Im Zwischenabschluss per Ende September 2016 beträgt die Zunahme lediglich 1,6 Prozent und liegt damit deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die Nachzahlungen hingegen liegen im Rahmen des Budgets. Die Gewinn- und Kapitalsteuern der juristischen Personen liegen fast 200 000 Franken über dem Budget. Die Grundstückgewinnsteuern liegen leicht über dem Budget. Die Höhe der Handänderungssteuern hängt von der Anzahl der Grundbuchgeschäfte ab. Momentan liegt dieser Wert 90 000 Franken unter den Prognosen.

Nur in einzelnen Aufgabenbereichen gibt es laut Mitteilung des Gemeinderates Mehrkosten gegenüber dem Budget, so bei den Beiträgen der Gemeinde an die Pflegefinanzierung. Bei den meisten anderen Bereichen fällt der Aufwand etwas tiefer aus. Es gab keine ausserordentlichen Ereignisse, welche zu grossen Mehraufwendungen führten.

Wenn bis zum Jahresende keine ausserordentlichen Ereignisse mehr eintreten, rechnet der Gemeinderat per Jahresende mit einem ausgeglichenen Ergebnis, das heisst, das prognostizierte Defizit von 380 000 Franken kann vermieden werden. Die Budgetierung für 2017 hat begonnen. «Es wird darauf geachtet, dass in sämtlichen Aufgabenbereichen der Gemeinde die finanziellen Mittel sparsam und zweckmässig eingesetzt werden», schreibt der Gemeinderat. Dabei würden bisherige Ausgaben jährlich auf deren Bedarf überprüft und neue Ausgaben auf das Notwendigste beschränkt. Neue, grössere Posten seien zusätzlich zu begründen. (red.)

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