Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Stefan Büsser zeigte in Flawil, wie man das Leben mit Humor anpackt

«Comedydihei» oder «Stars direkt von deiner Haustür» – das Konzept der Eventorganisatoren Favorix funktioniert gut. Auch zum Auftritt von Stefan Büsser im Lindensaal erschien das Publikum zahlreich.
Kathrin Meier-Gross
Stefan Büsser nahm auch sich selbst auf die Schippe. (Bild: Kathrin Meier-Gross)

Stefan Büsser nahm auch sich selbst auf die Schippe. (Bild: Kathrin Meier-Gross)

Büssi live in Flawil – das wollten am Freitagabend viele Gäste erleben. Egal ob von Kreuzlingen, dem Ländle oder der näheren Umgebung von Flawil, gelacht haben sie alle über die schlagfertigen Dialoge, die der Comedian und SRF-Radiomoderator Stefan Büsser mit dem Publikum führte. Dabei hat er sich selber genauso auf die Schippe genommen wie seine Arbeitskolleginnen und -kollegen und andere.

«Hey du geili Ülä»

Stefan Büsser hat das Talent, clowneske und irrwitzige Aspekte in Fernsehsendungen, aber auch im Alltag, zu erkennen und diese pointiert darzustellen. Für seine «Masterarbeit», so der Titel seines aktuellen Programms, hat er sich intensiv mit der Fernsehsendung Bachelor auseinandergesetzt. Büsser parodierte gekonnt Vujo, den ehemaligen Bachelor, beschrieb unterhaltsam dessen Fernstudium in Thailand, unterstützt von Videoclips.

Die Kuppelshow «Bauer, ledig, sucht...» ist ein weiteres Format, das sich wunderbar für Büssers «Masterarbeit» eignete. Bei seinen Feldstudien befragte er einen Burschen, wie dieser ein hübsches Mädchen anspreche. «Hey du geili Ülä», lautete die Antwort – die nun schweizweit auf T-Shirts zu lesen ist.

Plattform für Jungtalente

Er wisse, wie schwierig der Einstieg für junge Comedians sei, darum biete er ihnen bei seinen Auftritten jeweils eine Plattform, bekannte Büsser und stellte den Comedy-Newcomer Cenk Korkmaz vor. Dieser erzählte, dass er immer pünktlich um sieben Uhr aufstehe, um viertel vor Acht das Haus verlasse, damit er noch einkaufen könne – bevor der Coop um acht Uhr schliesse. Danach begänne er, seine Analwitze aufzuschreiben.

Wie Korkmaz spielte auch Büsser mit den Klischees von Stadt und Land, von Zürich und der Ostschweiz. Ein wahres Tummelfeld sind für Büsser die Posts von Influencerinnen und Influencern. Drei Milliarden Franken würden von Firmen in solche Posts investiert.

Auch Vujo fand das Programm cool

Büsser selber machte zum Schluss ebenfalls Werbung, und zwar für Organspendenausweise. Büsser verlor zwar nicht ein Wort über seine Krankheit, es ist aber bekannt, dass er an der Erbkrankheit Cystische Fibrose leidet, die allmählich seine Lunge zerstört.
Büsser vermittelt an diesem Abend den Eindruck, dass er das Leben mit viel Humor und Frohsinn anpackt. Freude zeigte er darüber, dass sich unter den Besucherinennen und Besuchern auch die Bachelorette Eli Simic befand. Zu den vielen Scherzen, die er auf Kosten Vujos gemacht hatte, merkte der blonde Zürcher an, dass der Ex-Bachelor das Programm gesehen und es für cool befunden habe.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.