Standort und Zweck des Gebäudes blieben lang umstritten

«In alten Zeiten traf man sich am Dorfbrunnen, wo man plauderte, Neuigkeiten vernahm und so einander näher kam. Heute leben wir isoliert. Wir kennen kaum den Nachbarn. Der Sinn für Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit ist weitgehend verloren gegangen.

Drucken
Teilen

«In alten Zeiten traf man sich am Dorfbrunnen, wo man plauderte, Neuigkeiten vernahm und so einander näher kam. Heute leben wir isoliert. Wir kennen kaum den Nachbarn. Der Sinn für Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit ist weitgehend verloren gegangen.» Keine Kritik an Internet und Social Media, nein, diesen Text hat der ehemalige Uzwiler Gemeindammann Siegfried Kobelt vor 28 Jahren verfasst. Und zur Eröffnung des Gemeindesaals am 6./7. November 1987 publiziert. Es sind Aussagen, die nichts von ihrer Aktualität eingebüsst haben. Dem Bau eines Saals waren lange Diskussionen vorausgegangen. Die Rede war von einem Mehrzweckgebäude und gar von einem Kongresszentrum. Auch der Standort blieb umstritten. Ehe auf der Tasso-Wiese ein idealer Platz für den Gemeindesaal gefunden werden konnte. (stu)

Aktuelle Nachrichten