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STADTRAT WIL: Herausforderer schafft Sprung in Wiler Stadtrat

Daniel Stutz von den Grünen Prowil schafft hauchdünn den Einzug in den Wiler Stadtrat. Abgewählt wurde Marcus Zunzer von der CVP. Das Stadtpräsidium jedoch bleibt in CVP-Hand. Die amtierende Stadtpräsidentin Susanne Hartmann hatte keinen Gegenkandidaten.
Daniel Stutz hat den Sprung in den Wiler Stadtrat geschafft. (Bild: pd)

Daniel Stutz hat den Sprung in den Wiler Stadtrat geschafft. (Bild: pd)

WIL. Susanne Hartmann erhielt 3963 Stimmen bei einem absoluten Mehr von 2281 Stimmen. Die 46-Jährige kann ihre zweite Amtsdauer als Stadtpräsidentin von Wil antreten. 663 Stimmzettel wurden leer eingelegt, 598 Stimmen gingen an Vereinzelte. Die Stimmbeteiligung betrug 36,7 Prozent.

Um acht Stimmen
Spannender war die Ausgangslage beim Stadtrat, wo es zu einer Kampfwahl kam. Die bisherigen Mitglieder traten wieder an: Daniel Meili (FDP, bisher) erhielt 3695 Stimmen und Dario Sulzer (SP, bisher) 3439 Stimmen. Nicht zur Wiederwahl reichte es Marcus Zunzer (CVP, bisher) mit 2386 Stimmen. Dafür zieht Stadtparlamentarier Daniel Stutz für die Grünen Prowil in den Stadtrat ein. Er übertraf das absolute Mehr von 2660 Stimmen um acht Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 38,9 Prozent.

Jutta Röösli (parteilos, bisher) wurde mit 3775 Stimmen bei einem absoluten Mehr von 2120 Stimmen als Schulratspräsidentin bestätigt. Die Stimmbeteiligung betrug hier 35,1 Prozent.

Parlamentsverkleinerung trifft CVP und SP
Im Zuge der Fusion von Wil und Bronschhofen war das Stadtparlament von 40 auf 45 Mitglieder vergrössert worden. Nun wird der Rat wieder verkleinert. Zudem entfällt ab 2017 der garantierte Sitzanteil für die Gemeinde Bronschhofen.

Die Verkleinerung des Parlaments bekommen die CVP und die SP zu spüren, welche vor vier Jahren noch 14 beziehungsweise acht Sitze erreichten. Von den 40 Sitzen hält die CVP neu noch neun Sitze, gleich viele wie die SVP. Acht Sitze gehen an die FDP, je sechs an die SP und die Grünen, je einen Sitz verteidigen die Grünliberalen und die EVP.

Sechs der amtierenden Parlamentarier traten nicht mehr an. Für die 40 Sitze im Wiler Rat bewarben sich 159 Kandidierende auf neun Listen. (sda)

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