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Stadt und Region Wil behaupten sich:
Die Einwohnerzahl steigt weiter

Im Unterschied zur Kantonshauptstadt steigt die Einwohnerzahl der Stadt Wil.
Dies gilt auch für etliche Gemeinden der Region – jedoch nicht für alle.
Richard Clavadetscher
Fast 24000 Personen leben in der Stadt Wil. (Bild: Herbert Haltmeier)

Fast 24000 Personen leben in der Stadt Wil. (Bild: Herbert Haltmeier)

23764 – dies ist laut Bundesamt für Statistik die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner der sogenannten ständigen Wohnbevölkerung der Stadt Wil am Ende vergangenen Jahres. Diese vorerst noch provisorische Zahl liegt zwar nur marginal über jenen 23751 Personen, die Wil am Ende des vorletzten Jahres als ständige Wohnbevölkerung auswies. Aber immerhin: Wil konnte sich bevölkerungsmässig behaupten, während die Kantonshauptstadt bekanntlich Einwohner verlor.

Von diesen 23764 Einwohnern der Stadt besitzen übrigens 16977 (Vorjahr: 16955) Einwohnerinnen und Einwohner den Schweizerpass, 6787 Einwohner (Vorjahr 6796) sind ausländischer Herkunft.

Auch Bevölkerungszahlen der Region wachsen

Nicht nur die Stadt hat innerhalb eines Jahres bei der ständigen Wohnbevölkerung zulegen können. Dasselbe trifft auch auf andere Gemeinden der Region Wil zu. So schaffte etwa Kirchberg den Sprung in den «Neuntausender-Club»: 9013 Einwohnerinnen und Einwohner zählt die Gemeinde nun; im Vorjahr waren es noch deren 8977. Zu den Gewinnern zählen ferner Lütisburg (1565, Vorjahr 1541), Degersheim (4038, Vorjahr 3986), Flawil (10549, Vorjahr 10505), Jonschwil (3802, Vorjahr 3788) Oberuzwil (6450, Vorjahr 6423), Uzwil (12849, Vorjahr 12816) sowie Niederhelfenschwil (3116, Vorjahr 3069).

Geringe Verluste bei der Einwohnerzahl hinnehmen mussten Bütschwil-Ganterschwil (4729, Vorjahr 4734), Niederbüren (1524, Vorjahr 1530), Oberbüren (4321, Vorjahr 4358) sowie Zuzwil 4790, Vorjahr 4816).

Damit zählte der st. gallische Teil der Region Wil Ende letzten Jahres 90510 Einwohnerinnen und Einwohner (Vorjahr 90294). 69761 von ihnen (Vorjahr 69550) besitzen den Schweizerpass, der Rest sind ausländische Nationalitäten. Nimmt man noch die fast 47000 Einwohnerinnen und Einwohner des thurgauischen Bezirks Münchwilen dazu, leben in der ganzen Region Wil demnach gegen 140000 Menschen. Insbesondere die Gemeinde Münchwilen wies in den letzten Jahren ein beachtliches Wachstum aus: Lebten dort im Jahr 2016 noch 5289 Menschen, waren es im Jahr darauf bereits 5380. Die letzte verfügbare Zahl vom April 2018 lautet auf 5540 Einwohnerinnen und Einwohner. Betrachtet man schliesslich den Wahlkreis Wil – also das Gebiet ohne Kirchberg, Lütisburg, Bütschwil-Ganterschwil sowie die Thurgauer Gemeinden – lebten dort Ende 2017 75203 Menschen; ein Jahr zuvor waren es noch 75042. Von ihnen waren 57863 Schweizerinnen oder Schweizer (Vorjahr 57700).

Wer zählt zur ständigen Wohnbevölkerung?

Die Statistiker des Bundes zählen zur ständigen Wohnbevölkerung alle schweizerischen Staatsangehörigen mit einem Hauptwohnsitz in der Schweiz, aber auch ausländische Staatsangehörige mit einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung für mindestens zwölf Monate sowie solche mit einer Kurzaufenthaltsbewilligung für eine kumulierte Aufenthaltsdauer von mindestens einem Jahr. Ebenfalls zur ständigen Wohnbevölkerung zählen Personen im Asylprozess mit einer Gesamtaufenthaltsdauer von mindestens einem Jahr.

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