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Wandertipp: Stadt, Land, Fluss einmal anders – unterwegs von Glattbrug bis zum Schloss Bischofszell

Vom Kloster Glattburg geht es auf und ab und schliesslich der Thur entlang zum Schloss Bischofszell.
Philipp Wolf
14 Bilder

Wandertipp: Stadt, Land, Fluss einmal anders

Die Wanderung im Überblick

Start: Kloster Glattburg, Oberbüren
Ziel: Schloss Bischofszell
Strecke: 9,9 Kilometer
Wanderzeit: 2 Stunden 30 Minuten
Aufstieg: 160 Meter
Abstieg: 217 Meter
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk, Wanderung nicht für Kinderwagen geeignet.
Öffentlicher Verkehr: Vom Bahnhof Uzwil Bus 728 in Richtung «Zuckenriet, Dorf» zu «Oberbüren, Kloster Glattburg». Vom Bahnhof «Bischofszell Stadt» aus, S5 in Richtung St. Gallen oder Weinfelden. Kartenmaterial: 1:25000, Blatt 1074 Bischofszell. (pw)

1 Kloster Glattburg

Diese abwechslungsreiche Wanderung beginnt etwas ausserhalb von Oberbüren beim Kloster Glattburg. So heisst zumindest die Bushaltestelle. Unter Glaubensschwestern ist das Benediktinerinnenkloster unter dem Namen «St. Gallenberg» bekannt. Haben die Wanderlustigen das St. Gallenberg bestaunt und sich den Segen für die anstehenden Kilometer geholt, geht es steil hinab zum Glattburger Weiher. Dieses in Sommermonaten von Algen bedeckte Tümpelchen passiert man, um gleich wieder aufwärts zu marschieren in Richtung Ebersol.

2 Sali Säntis

Kaum hat die Wanderin die Ebene erreicht, wird sie auch schon für die ersten Höhenmeter dieser Wanderung belohnt: Bei Erbersol bietet sich den Bewegungsbegeisterten – vorausgesetzt es herrscht schönes Wetter – ein prächtiger Blick auf den Säntis und seine Anrainer. Sowieso ist das herrliche Alpsteinpanorama, das sich dem Wanderer auf dem Weg in Richtung Bischofszell mehrmals bietet, eines der Prunkstücke dieser Wanderung.

3 Waldidylle

Wurde der erste Ausblick ausgiebig genossen und erste Fotos geschossen, geht es hinein in den Hohrain-Wald. Dort trifft man wenig später auf eine wahrhaftige Idylle. 2011 errichteten fünf Personen im Rahmen einer Sendereihe von «Schweiz aktuell» die «Winkelhütte ». Sie wurde möglichst waldschonend gebaut und mit ihrer Einweihung ging die Eröffnung eines Waldlehrpfades einher – der auf dem Weg in Richtung Bischofszell abschnittweise begangen wird. Die Winkelhütte bietet mehrere Grillstellen, grosszügige Sitzgelegenheiten und einen geräumigen Unterstand. Wanderfreunde können hier Rast machen, sich stärken und ein wenig verweilen.

4 Niederhelfenschwil

Ist der Cervelat vertilgt und das Feuer ausgepinkelt geht es weiter in Richtung Niederhelfenschwil. Nachdem man aus dem Wald herausmarschiert ist, erreicht man die kleine Gemeinde nach wenigen Minuten. Es geht nun bis etwa Mitte des Dorfes der Hauptstrasse entlang, bevor sich die Wanderfreundin nach rechts abbiegend wieder auf den Wanderweg begibt. Die Route führt nun hinab aus Niederhelfenschwil hinaus in Richtung Thur. Oberhalb des Golfplatzes Niederbüren geht es nach links. Nun schreitet das Wandervolk auf einigen 100 Metern über eine Wiese, von der sich einmal mehr ein formidabler Blick auf den Säntis bietet.

5 Thur

Kurz darauf gelangt man ans linke Thurufer. Der Fluss wird bis zum Erreichen Bischofszells ein steter Begleiter bleiben. Zwar ist die Thur auf dieser Seite nicht allzu oft direkt zugänglich, doch bieten sich dem Wandervolk bis zum Zielort trotzdem mehrere Gelegenheiten zu baden – oder auch zu grillieren. Je näher Bischofszell schliesslich kommt, desto sisyphosiger erscheint einem die Wanderung zuweilen. Kurz vor der Stadt geht es noch einmal auf und ab und der Wanderweg erscheint dem langsam aber sicher erschöpften Naturfreund nicht immer als der direkteste Weg.

6 Schloss Bischofszell

Die Stadt betritt man schliesslich mit dem Überqueren der längsten noch erhaltenen Natursteinbrücke der Schweiz. Die über 500-jährige Brücke lädt kurz vor dem Ziel ein letztes Mal zum Verschnaufen ein. Danach gilt es, die wenigen noch verbleibenden Höhenmeter zum Schloss Bischofszell zu überwinden. Das schmucke Gebäude, dessen Erdgeschoss bis ins 13. Jahrhundert zurückdatiert, beschliesst diese schöne, wenn auch durchaus anstrengende Wanderung. Ist das Schloss fertig bestaunt, bieten sich den müden Wanderinnen in der Stadt zahlreiche Verpflegungsmöglichkeiten. Vom nahe gelegenen Bahnhof geht es dann mit der S-Bahn wieder nach Hause.

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