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Stadionbesuch beim FC Wil wird teurer, dafür können Tickets neu online gekauft werden

Der FC Wil hat auf die Saison 2018/19 hin ein neues Ticketsystem eingeführt. Partner ist Ticketcorner. Dadurch steigen die Preise leicht an. Im Vergleich zu den anderen Vereinen liege man aber immer noch im unteren Bereich, sagt Mediensprecher Dani Wyler.
Gianni Amstutz
Wer auf der Haupttribüne Platz nehmen will, bezahlt in der neuen Saison fünf Franken mehr pro Spiel. (Bild: Urs Bucher)

Wer auf der Haupttribüne Platz nehmen will, bezahlt in der neuen Saison fünf Franken mehr pro Spiel. (Bild: Urs Bucher)

Am Samstag, 21. Juli, um 17.30 Uhr rollt der Ball im Bergholz wieder. Mit einem Spiel gegen den FC Winterthur startet der FC Wil in die neue Challenge-League-Saison – und das nur sechs Tage nach dem WM-Final in Moskau. Fussballherz, was willst du mehr? Wer einen Match des FC Wil besuchen will, muss dafür in dieser Spielzeit ein paar Franken mehr bezahlen. Grund dafür ist, dass der FC Wil neu mit Ticketcorner zusammenarbeitet. Deshalb hat der Club sein Ticketsystem überarbeitet. Für die Fans hat das Vor- und Nachteile.

Tickets online zu kaufen, lohnt sich preislich

Tickets können neu auch online über die Website des Vereins gekauft werden. Das biete den Zuschauern einige Annehmlichkeiten, sagt Mediensprecher Dani Wyler. «Das Anstehen an der Abendkasse entfällt dadurch. Die Fans können ihre Eintrittskarten gemütlich von Zuhause aus kaufen und ausdrucken.» Allerdings erhöhen sich die Preise gegenüber dem Vorjahr. Zwar kosten sowohl Einzeleintritte als auch Saisonabonnements theoretisch gleich viel. Bei Ersteren entfällt jedoch eine Gebühr von einem Franken, bei Letzterem sind es zehn Franken. Trotzdem sind diese Varianten im Vergleich zur Tageskasse günstiger. Dort kosten Stehplätze neu 18 Franken (vorher 15) und Sitzplätze auf der Haupttribüne 40 (vorher 35). «Mit diesen Preisen liegen wir immer noch im unteren Bereich», betont Wyler. Dabei habe man jedoch nicht die Preise aller Vereine erhoben. In Aarau (670 Franken) und Schaffhausen (600 Franken) zahlen Stadionbesucher für einen Sitzplatz tatsächlich bedeutend mehr als im Bergholz, wo das teuerste Saisonabo 500 Franken kostet. Es gibt aber auch Vereine, bei denen Sitzplätze günstiger sind. So bezahlen Fans beim Nachbarn aus Winterthur nur 420 Franken, beim Kantonsrivalen Rapperswil-Jona ist ein Abo für 450 Franken zu haben. Sogar beim «grossen Bruder» in Grün-Weiss gibt es eine Kategorie, die billiger ist als in Wil. Reduzierte Tickets für den Espenblock kosten 155 Franken pro Saison, in Wil steht man für 160 Franken an jedem Match im Stadion. Das ist aber die einzige Kategorie, die beim FC St. Gallen günstiger ist als in Wil.

Stimmen die Resultate, kommen mehr Fans

Kinder zwischen 12 und 15 Jahren bezahlen neu ebenfalls fünf Franken, um den FC Wil anfeuern zu können. Damit passe man sich der gängigen Praxis in der Liga an, sagt Wyler. Weiterhin gratis kommen Kinder unter 12 Jahren ins Stadion. Wegen technischer Vorgaben müssen aber auch sie sich ein Ticket an der Tageskasse holen.

In der vergangenen Saison besuchten im Durchschnitt 945 Zuschauer die Spiele des FC Wil. Ein doch eher bescheidener Wert. Wyler ist aber guter Dinge, dass die moderaten Preiserhöhungen keinen negativen Einfluss auf die Zuschauerzahlen haben werden. «Wir sind dabei, das Vertrauen in der Bevölkerung wiederherzustellen.»

Zudem hoffe man, dass die neuen Anspielzeiten, welche die Clubs innerhalb gegebener Rahmenbedingungen selbst wählen können, einen positiven Effekt haben werden. Das mässige Interesse in der vergangenen Spielzeit habe sicher auch mit den Resultaten in der Vorrunde zu tun gehabt, ist Dani Wyler überzeugt. «Wir haben zwar nicht schlecht gespielt, aber oft verloren. Das A und O, um wieder mehr Leute ins Stadion zu locken, sind gute Leistungen, die sich auch in der Tabelle zeigen.»

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