Spüren, was einem guttut

«Eine Pflanze ist mehr als eine Substanz, die heilen kann», sagt Bruno Vonarburg in seinem Vortrag im Kneipphof Dussnang. Er plädiert für mehr Intuition im Alltag.

Ruth Bossert
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DUSSNANG. Dussnang – das Wissen, dass Pflanzen in der Gesundheit eine wichtige Rolle spielen, ist so alt wie die Menschheit selber. Und dass sich heute wieder mehr Menschen mit der pflanzlichen Heilkunde befassen, sei ein klares Zeichen dafür, dass sich viele Menschen heute wieder vermehrt ihrer inneren Wahrnehmung zuwenden um herauszufinden, was ihnen guttut, sagte am Donnerstagabend der Heilpraktiker Bruno Vonarburg aus Teufen in seinem Referat vor ungefähr 50 Interessierten. Mit dem Fachmann und Buchautor über energetisierte Heilpflanzen hat der Kneippverein Dussnang einmal mehr bewiesen, mit wie viel Gespür sie ihre Vorträge zu einer gesunden Lebenshaltung vorbereiten.

Pflanzen sind auch Energie

Leider begründe die Wissenschaft die Heilkraft von Arzneipflanzen nur aufgrund ihrer inhaltlichen Wirkstoffe. Damit bleiben die energetischen Kräfte unbeachtet, erklärte Vonarburg. Die Pflanze hingegen sei eine in sich geschlossene Lebensform, die sowohl stoffliche als auch energetische Kräfte in sich vereine und zu weit mehr fähig sei als der Wirkstoff selbst. Die Frage, wie man energetische Kräfte wissenschaftlich nachweisen kann, habe bereits in den 30er-Jahren der Physiker Fritz-Albert Popp mit der Biophotonenmessung beantwortet. Damit erhalten die natürliche Heilkunde und energetisch ausgerichtete Lehrsysteme wie Homöopathie, Akupunktur oder die Bachblütentherapie zunehmend wissenschaftlich begründete Argumente.

Bruno Vonarburg hat sich durch den sogenannten Triturationsprozess (Verreibung geringster Mengen Pflanzensubstanz mit Milchzucker) einen Namen gemacht. Zusammen mit der Sonnen-Blütenessenz, bei welcher der Heilpraktiker die Pflanzenblüten in Wasser einlegt und diese der Sonne aussetzt, erreicht er die Kombination der Trifloris- Essenzen, welche in einer St. Galler Apotheke und bei der Firma Herbamed in Bühler bezogen werden können. Vonarburg rät den Anwesenden, das Verfahren selber auszuprobieren.

Nahrung mit Kräutern veredeln

Der Fachmann ist überzeugt, dass die Wissenschaft nicht nur mit dem Verstand zu ergründen sei, sondern dass der Mensch wieder lernen muss, die Wohltat der Natur zu spüren. «Was tut mir gut» sei heute die zentrale Frage, die sich alle stellen müssen. Er sei überzeugt, dass die Natur intelligenter sei als die Menschheit und es sich lohnen würde, die Heilpflanzen als Lebensform näher zu betrachten. Deshalb rät er, auf hochgezüchtete Früchte und Gemüse zu verzichten und stattdessen unsere Nahrung mit Wildkräutern zu veredeln. So gehören in den kommenden Wochen Wiesenschaumkraut, Löwenzahn und Bärlauch auf den Salat und wer den Kindern Schlüsselblumen auf das Butterbrot streue, erlebe die Strahlkraft doppelt.

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