Sportgruppe wird immer grösser

In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Spitze bei den Eislaufclubs Wil, Uzwil und St. Gallen qualitativ wie quantitativ zum Positiven verändert. Dies offenbarte sich auch an den zwei Schaulaufen in Wil und Uzwil.

Urs Nobel
Drucken
Teilen
Abschlussbild nach dem Schaulaufen zusammen mit den Trainern Regula Züst und Daniel Fürer. (Bilder: Urs Nobel)

Abschlussbild nach dem Schaulaufen zusammen mit den Trainern Regula Züst und Daniel Fürer. (Bilder: Urs Nobel)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Schaulaufen zum Saisonende haben beim ELC Wil und dem EC Uzwil Tradition. Eigentlicher Grund zur Durchführung ist zwar immer noch der Abschluss der Kinderkurse mit einem kleinen Festli, bei dem die Kinder ihren Eltern zeigen dürfen, was sie im Verlauf des Winters alles gelernt haben. Als Höhepunkt gilt allerdings immer noch das Schaulaufen der Sportgruppe und dieses hatte es auch in diesem Jahr in sich. Von den Teilnehmerinnen und dem einzigen Teilnehmer wurde eindrücklich aufgezeigt, dass in der Trainingsgruppe Wil/Uzwil/St. Gallen nicht nur die Breite, sondern auch die Qualität stimmt. Die Trainer Regula Züst und Daniel Fürer leiten eine Sportgruppe, die je nach Kategoriezugehörigkeit auch national eine Rolle spielen kann. Das grosse Engagement der beiden für ihre Schützlinge hat sich bereits mehrfach ausbezahlt.

Das Resultat ihres Könnens zeigten die Sportgruppenmitglieder anlässlich der beiden Schaulaufen. Sie zeigten entweder ihre Kür mit vielen Sprüngen und rassigen Pirouetten oder nutzten die Gelegenheit, in ihrem Auftritt mit einer gelungenen Show aufzuwarten. Sehr zur Freude der in beiden Hallen zahlreich anwesenden Zuschauer.

Sowohl in Wil als auch in Uzwil wurde das Schaulaufen mit einer Gruppendarbietung beendet, die grosse Beachtung fand. Trainer Daniel Fürer zu dieser besonderen Einlage: «Meine Schülerinnen haben den ganzen Auftritt auf eigene Initiative eingeübt und sind oft schon um 6.30 Uhr auf dem Eis gestanden, um zu trainieren.»

In Wil kam es sogar noch zu einem gemeinsamen Auftritt mit dem Bazenheider Robot-Man Fatlum Muslij. Dieser blieb jedoch blass. Sein Engagement hätte sich der ELC Wil sparen können. Obwohl man Muslij einen Teppich auf dem Eis bereitstellte, fühlte sich dieser offenbar nicht allzu wohl in der Eishalle.

Wohl fühlte sich dafür nach dem Schaulaufen ELC-Wil-Präsidentin Sandra Schittli. Erstmals in der Verantwortung für den Anlass stehend, haben sie und ihre Crew alles richtig gemacht.