Sport für Hund und Herrchen

Am Agility-Turnier im Wiler Eschenhof wurde um Spitzenzeiten gekämpft. Die Sportart geniesst – vor allem in der Halle – immer grössere Beliebtheit.

Simon Dudle
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HUNDESPORT. Das Prozedere im Agility ist einfach: Die Hunde werden in die Grösse-Kriterien «Small», «Medium» und «Large» eingeteilt. Dann wird nochmals in drei bis vier Unterkategorien mit unterschiedlich anspruchsvollen Parcours unterteilt. Jener Hund, der den Parcours am schnellsten absolviert, ist der Sieger. «Die Leistung ist, unabhängig von der Höhe der Hindernisse, für alle Hunde die gleiche», sagt Angela R. Jones vom OK des Turniers in Wil.

Ein Teamsport

Anspruchsvoll ist der Einsatz jedoch nicht nur für die Hunde, die Stangen überspringen, Slalom laufen, durch einen Pneu springen oder einen Tunnel möglichst schnell durchqueren. Das Herrchen rennt mit, gibt Anweisungen und freut sich mit dem Hund über eine gute Leistung. Der eine oder andere gibt seinem Vierbeiner einen Kuss für die gute Leistung. Agility, ein Teamsport. «Je besser das Team, desto besser das Resultat», sagt Angela R. Jones.

Kommunikation und Kondition

Zum zweitenmal fand das vom SKG Bischofszell organisierte Turnier im Wiler Eschenhof statt. An den Parcours können sich weder Vier- noch Zweibeiner gewöhnen, da für jedes Turnier eine neue Strecke errichtet wird. Natürlich darf auch das regelmässige Training – für gewöhnlich einmal wöchentlich – nicht fehlen. Dabei wird neben der Kommunikation auch an der Kondition von Hund und Herrchen gearbeitet.