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Spital Wil bewährt sich als Notarztstandort

Seit dem Jahr 2013 befindet sich am Spital Wil einer von drei Notarztstandorten im Kan-ton St. Gallen. Kürzlich wurde der Standort, an dem auch Notärzte ausgebildet werden, geprüft und wieder akkreditiert.
Innert zwei Minuten rückt das Notfallfahrzeug vom Standort Wil aus. (Bild: PD)

Innert zwei Minuten rückt das Notfallfahrzeug vom Standort Wil aus. (Bild: PD)

(pd) Im Notfall muss es schnell gehen. Im Jahr 2018 rückte das Notarzteinsatzfahrzeug zu 775 Einsätzen vom Standort Wil aus. Dabei geschah dies in 90 Prozent der Fälle innert zwei Minuten. Damit stellt Wil als einer von drei Notarztstandorten im Kanton St. Gallen die notärztliche Versorgung sicher.

Von Wil aus werden das Toggenburg, das Fürstenland und die Region Uzwil versorgt. Der Notarzt wird dabei durch die Fachärzte für Anästhe-sie sowie erfahrenen Assistenzärzten der Klinik für Innere Medizin der Spitalregion Fürstenland Toggenburg gestellt. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag an die sofortige Verfügbarkeit eines ausgebildeten Facharztes. Vor Kurzem wurde der Notarztstandort am Spital Wil reakkreditiert. Er gilt damit als zertifizierter Einsatz- und Ausbildungsstandort.

Anforderungen, die ein Standort zu er-füllen hat, sind unter anderem eine gewisse Anzahl Einsätze, die Sicherstellung eines 24-Stunden-Notarztdienstes, eine ständige Anbindung an die Notrufzentrale, sofortige Einsatzbereitschaft des Notarztes oder eine hohe Frequenz an Einsätzen infolge eines sehr schweren Notfalls. Der Notarztstandort Wil erfüllt diese Anforderungen.

In wenigen Minuten beim Patienten

Das Spital Wil ist seit 2013 zusammen mit St. Gallen und Grabs ein kantonaler Notarzt-standort. Die Anbindung des Standorts an ein Spital bringt gemäss Christoph Heer, Leiter des Notarztstandortes Wil, den Vorteil mit sich, dass Notärzte durch ihre Anstellung am Spital den medizinischen Hintergrund und die spitalbetriebliche Routine be-herrschen. «Darüber hinaus können sie die Zeit zwischen den Einsätzen optimal nutzen.»

Der Notarzt rückt zusätzlich zum Rettungsteam aus, wenn es sich um einen lebensbedrohlichen Notfall handelt. Aufgeboten wird er wie der Rettungsdienst durch die Kantonale Notrufzentrale. Die Rettung
St. Gallen gewährleistet eine Versorgung von lebensbedrohlichen Notfällen innerhalb von 15 Minuten in 90 Prozent der Fälle. Dafür stehen elf Stützpunkte, 160 Mitarbeitende und 15 Einsatzfahrzeuge im Kanton zur Verfügung. Insgesamt leistete die Rettung St. Gallen im Jahr 2018 über 27 000 Einsätze, 2740 davon mit Notarzt. Die Stützpunkte im Einzugsgebiet der Spitalregion Fürstenland Toggenburg liegen in Wil, Wattwil, Bütschwil und Alt St. Johann.

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