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SPITAL: Jetzt ist der Notfall an der Reihe

Die Bauarbeiten für die neue Notfallstation am Spital Wil haben begonnen. Wo zuvor Verwaltungsbüros waren, werden ab Anfang nächsten Jahres Notfallpatienten behandelt. Die Gesamtinvestitionen betragen knapp 10 Millionen Franken.
Hans Suter
Wo sich derzeit eine Baustelle befindet, entsteht bis Ende Jahr eine moderne Notfallstation mit Schockraum und mehreren Behandlungskojen. Spitalseitig ist Architekt Yves Bürgler als Bauleiter für die Einhaltung der Termine verantwortlich. (Bild: Hans Suter)

Wo sich derzeit eine Baustelle befindet, entsteht bis Ende Jahr eine moderne Notfallstation mit Schockraum und mehreren Behandlungskojen. Spitalseitig ist Architekt Yves Bürgler als Bauleiter für die Einhaltung der Termine verantwortlich. (Bild: Hans Suter)

Hans Suter

hans.suter@wilerzeitung.ch

Von weitem ist ein Martinshorn zu hören, dessen alles durch­dringender Ton sich immer lauter in den Gehörgang frisst. Plötzlich verstummt das Wechselklanghorn und es fährt ein gelb-blaues Rettungsfahrzeug mit Blaulicht vor den Haupteingang des Spitals Wil. Patienten, Raucher und Besucher eilen rasch zur Seite, um die Rettungskräfte nicht zu behindern. Mit eingespielten Handgriffen wird die Fahrzeugtüre geöffnet und der Patient ausge­laden. Konzentriert bahnen sich die Rettungskräfte im Eingangsbereich zwischen Patienten und Besuchern hindurch den Weg zur Notaufnahme.

90 Arbeitsplätze wurden gezügelt

Die geschilderte Situation spielt sich im Spital Wil in ähnlicher Form Tag für Tag mehrmals ab und macht deutlich: Die Notfallstation genügt den Anforderungen an ein modernes Akutspital längst nicht mehr. Das hat auch die Politik erkannt und bereits im November 2014 einen Kredit von knapp 10 Millionen Franken gesprochen. Das ist allerdings einfacher beschlossen als umgesetzt. Die Bauarbeiten müssen möglichst ohne Einschränkungen auf den Spitalbetrieb erfolgen. Um die unbefriedigende räum­liche Situation am Spital Wil – insbesondere für die Bereiche Notfall, Labor, gynäkologische und geburtshilfliche Praxis sowie Verwaltung – zu verbessern, wurde ein ausgeklügelter Plan entwickelt. So wurde als erster Schritt ein neuer Trakt errichtet, der seit ­Anfang dieses Monats die Verwaltung und die Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe beherbergt. «Wir haben 90 Arbeitsplätze gezügelt», sagt Yves Bürgler. Damit gehen die Bauarbeiten für den Bauleiter der Spitalregion Fürstenland Toggenburg (SRFT) in die nächste Phase. Die frei gewordenen Räume der Verwaltung im Nordtrakt werden nun zu einer modernen Notfallstation um- und ausgebaut. Diese umfasst künftig einen Empfangs­bereich, einen Schockraum und acht Plätze für Notfallpatienten. Neu wird der Notaufnahme eine Notfallpraxis mit Hausärzten angegliedert. Dies als Reaktion auf den Trend, dass immer mehr Personen direkt das Spital statt zuerst den Haus- oder diensthabenden Notfallarzt aufsuchen. Yves Bürgler ist zuversichtlich, dass die neue Notaufnahme plan­mässig bis Ende Jahr fertig­gestellt und im Lauf des Januars 2018 in Betrieb genommen werden kann. Weitere bauliche Veränderungen betreffen die Labors, den Parkplatz und die Zufahrt für den Individualverkehr sowie den öffentlichen Verkehr.

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