Spitäler Wil und Wattwil weisen Verluste aus

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Region Die Spitalregion Fürstenland Toggenburg (SRFT) hat das Jahr 2016 mit einem Verlust von 1,9 Millionen Franken abgeschlossen. Die SRFT umfasst die Spitäler Wil und Wattwil und hat als einzige der vier Spitalregionen des Kantons St. Gallen ein Defizit ausgewiesen. In ihrer Gesamtheit haben die St. Galler Spitäler im Jahr 2016 einen Gewinn von 11,4 Millionen Franken erwirtschaftet. Dies gab der Verwaltungsrat gestern bekannt.

In den ersten Monaten musste die SRFT Ertragseinbussen verzeichnen, die gemäss einer Medienmitteilung im Laufe des Jahres «nicht ganz ausgeglichen» werden konnten. «Hierzu führten ein im ersten Quartal tiefer Schweregrad und ein Rückgang der Patientenzahlen in der Medizin im ersten Halbjahr», schreibt der Verwaltungsrat der Spitalverbunde. «Auch in der Gynäkologie und Geburtshilfe liess erst die Wiederbesetzung der Chefarztstelle durch Frank Liedke im April 2016 die Geburtenzahlen wieder deutlich steigen.» Nach dem schwachen Start habe die SRFT umgehend Massnahmen zur Kostenoptimierung ergriffen und bereits geplante Angebotserweiterungen umgesetzt. Die gestiegenen Patientenzahlen setzten sich im ersten Quartal 2017 fort. (hs)