SPIELLUST: Energieerlebnis für alle

Das Wiler Spielfest bot zum 25. Mal Attraktionen für Jung und Alt. Dieses Jahr lag das Thema Energie im Fokus.

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Auf der Pump-Track-Anlage herrscht reges Treiben (Bild: Joel Räbsamen)

Auf der Pump-Track-Anlage herrscht reges Treiben (Bild: Joel Räbsamen)

Am Wiler Spielfest konnten die Technischen Betriebe Wil (TBW) und die Energiestadt Wil mit einem energiegeladenen Auftritt Jung und Alt begeistern.

Das 25. Wiler Spielfest, das am ersten April-Wochenende im und um den Wiler Stadtsaal vonstattenging, vom Wiler Spiele-Club und der Ludothek Wil organisiert und von rund 3000 Personen besucht wurde, wurde auch dieses Jahr durch den lehrreich-unterhaltsamen Auftritt der Wiler Energieprofis bereichert. Dem Team um den Wiler Energiebeauftragten Stefan Grötzinger gelang es, der doch eher trockenen Materie eine spielerische Leichtigkeit einzuhauchen. So wurde unter dem Motto «Spiel Energie» eine «Energie Trophy» durchgeführt, bei der die Teilnehmenden mindestens fünf von acht Posten absolvieren mussten, um an der Preisverlosung teilnehmen zu können. Motivierte Teenager des Blaurings Bronschhofen führten in die «Geheimnisse» des Energiesparens ein. Sei es, dass sie im Fahrzeugsimulator möglichst weit mit einem Deziliter Benzin kommen mussten oder eine Carrera-Rennbahn mit Muskelkraft und Ökostrom in Schwung hielten. Auch wurden nicht weniger als 150 Energieversprechen abgeliefert, zu denen Andy Fischli eine jeweils passende Karikatur zeichnete, welche den Teilnehmern im April zugeschickt wird. Insgesamt wurden die Energiestationen der «Energie Trophy» 800-mal bespielt.

Grosses Interesse am Pump-Track beim Stadtsaal

Während zweier Wochen war der Pump-Track beim Stadtsaal zur öffentlichen Benutzung freigegeben. Nicht nur Freizeitsportler, sondern auch 20 Wiler Schul­klassen nutzten das Angebot. Am Dienstag war Lehrerin Laura Wermuth mit ihrer sechsten Klasse aus dem Kirchplatzschulhaus an der Reihe. «So etwas müsste es in Wil geben, das Angebot ist sensationell», schwärmte die Lehrerin.

Auch Schülerin Zahira Becerra strahlte am Ende, nachdem es «am Anfang ein bisschen schwer war, weil ich zuerst herausfinden musste, wie schnell man fahren darf, damit man nicht zu hoch in die Kurve kommt, denn das bremst dann gewaltig». Sie fände es toll, wenn es in Wil so eine Anlage hätte. «Die würde dann garantiert viel benutzt werden». Der gleichen Ansicht ist auch ihr Klassenkamerad Fabrice Bolleter. «Der Pumptrack ist cool. Wenn wir so etwas in Wil hätten, wäre ich regelmässig darauf anzutreffen. Ich hätte aber nichts dagegen, wenn die Bahn noch ein bisschen länger wäre», so der Zwölfjährige. (sk)