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Spielend an gesegnetem Ort

Mit der Errichtung eines Spielplatzes ist der Umbau des Restaurants Pilgerhaus beim Wallfahrtsort Maria Dreibrunnen nun beendet. Der Kostenrahmen von 1,5 Millionen Franken kann eingehalten werden.
Philipp Haag
Das Pilgerhaus ist nun mit einem Wirtshausschild geschmückt, herantransportiert aus dem Luzernischen. (Bilder: Philipp Haag)

Das Pilgerhaus ist nun mit einem Wirtshausschild geschmückt, herantransportiert aus dem Luzernischen. (Bilder: Philipp Haag)

Vorsichtig steigt Wallfahrtspriester Raphael Fässler auf das gespannte Band. Mit beiden Händen die Kutte fassend, balanciert der Franziskanerbruder über das elastische Verbindungsstück zweier Spielgeräte neben dem Pilgerhaus in Maria Dreibrunnen. Während der erste Versuch noch wacklig daherkommt, ist der zweite von Erfolg gekrönt. Der beiden Balanceakte stehen symbolisch für das Bauprojekt beim Wallfahrtsort. Der erste Versuch war gescheitert. Der Kirchenverwaltungsrat wollte Maria Dreibrunnen für 4,35 Millionen Franken neu gestalten, was die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger ablehnten. Der zweite Versuch kommt nun zu einem guten Abschluss. Mit der Errichtung des Spielplatzes neben dem Restaurant sind die Bauarbeiten beendet. Während einer zweimonatigen Bauphase war Anfang Jahr das denkmalgeschützte Riegelhaus modernisiert worden. Es erhielt unter anderem eine neue Küche, einen Warenlift und eine Innenauffrischung sowie im Freien einen IV-Zugang. Neben der Rampe sind jüngst noch die Spielgeräte aufgestellt worden, eine Rutschbahn, eine Wippe und ein Minikarussell. Ein Anziehungspunkt für Familien.

Ein Kleinod an der Fassade

Beim Pilgerhaus ist ausserdem noch ein Schmuckstück angebracht worden – ein Wirtshausschild. Gesucht und gefunden im Internet, stammt das Schild aus dem Luzernischen. Es musste renoviert, mit einem Schriftzug und einer Muschel versehen werden. Auf das geschwungene Kleinod an der Fassade des Riegelhauses sichtlich stolz zeigte sich Jürg Grämiger, Präsident des katholischen Kirchenverwaltungsrats, bei einer kleinen Feier zum Bauabschluss am Dienstagabend. Er verkündete, dass der von den Kirchbürgerinnen und Kirchbürgern genehmigte Kostenrahmen von 1,5 Millionen Franken für die Sanierung des Pilgerhauses eingehalten, gar unterschritten wird. Auch der Kredit von 284 000 Franken für den Einbau einer Gasheizung im Pfarrhaus und in der Wallfahrtskirche wird nicht überschritten. Vor allem in der Kapelle hat sich die Installation einer neuen Heizung gelohnt, wirkt diese doch viel schonender auf die Gegenstände, im Besonderen die Gemälde, wie Grämiger sagte. «Sowohl der Einbau der neuen Heizungen als auch die Sanierung des Pilgerhauses sind ein gelungenes Projekt», bilanzierte der Kirchenratspräsident.

Für Scheune muss Lösung gefunden werden

Doch endgültig abgeschlossen sind die Bauarbeiten noch nicht. Für die Scheune muss eine Lösung gefunden werden. Diese ist sanierungsbedürftig und ästhetisch störend für den schmucken Ort. Auch die Parkplatzsituation an der Mörikonerstrasse ist dringend verbesserungswürdig. Einerseits reichen die Parkfelder für Taufen oder Hochzeiten nicht aus, anderseits ergeben sich beim Hinausfahren gefährliche Situationen.

Wallfahrtspriester Raphael Fässler balanciert über das elastische Band, unterstützt von Kirchenratspräsident Jürg Grämiger.

Wallfahrtspriester Raphael Fässler balanciert über das elastische Band, unterstützt von Kirchenratspräsident Jürg Grämiger.

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