Spielen – nach Herzenslust

Bei einer spielerischen Olympiade der Primarschule Oberuzwil massen sich die Kinder vom grossen Kindergarten bis zur dritten Klasse in Geschicklichkeit sowie Schnelligkeit und hatten dabei sehr viel Spass.

Annelies Seelhofer-Brunner
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Nach der körperlichen Betätigung hiess es: Warten auf die Rangverkündigung. (Bilder: Annelies Seelhofer-Brunner)

Nach der körperlichen Betätigung hiess es: Warten auf die Rangverkündigung. (Bilder: Annelies Seelhofer-Brunner)

OBERUZWIL. Gemischte Gruppen stellen erhöhte Anforderungen an die Lehrpersonen. Posten müssen so erklärt werden, dass auch die Kleinsten etwas mitbekommen, ohne dass es den Grösseren langweilig wird. Auch auf das unterschiedliche Leistungsvermögen muss Rücksicht genommen werden. An der Olympiade der Primarschule Oberuzwil wurde darauf geachtet – und dabei der Spass an der Sache nicht vergessen. Da galt es, mit einem Korkzapfen ein paar Meter weit zu hüpfen und diesen ja nicht zu verlieren. Die Kinder entwickelten dabei ganz eigene Vorgehensweisen und hüpften vielfach erstaunlich geschickt über den Platz.

Mit Eifer dabei

Auf der Wiese musste Wäsche aufgehängt werden. Dumm nur, wenn die Klammer vergessen ging. Auch Sackgumpen oder Büchsenschiessen erforderten Geschicklichkeit. An verschiedenen Posten galt es, mit einem kleineren oder grösseren Ball in ein Gefäss zu zielen. Die Kinder waren überall mit grossem Eifer dabei. Mittels einer Vuvuzela wurden die Gruppenwechsel jeweils in ohrenbetäubender Lautstärke angezeigt.

Spannende Rangverkündigung

Eine überraschend gesittete Kinderschar wartete am Schluss des Spielmorgens, begleitet von vielen stolzen Angehörigen, auf die Rangverkündigung. Um die Sache spannend zu machen, wurde mit den letzten Plätzen begonnen. Die drei Erstplazierten bekamen eine Medaille. Nach dem erlebnisreichen Morgen verteilten Frauen des Elternforums Getränke und Essen.

Zusammenhalt fördern

Am Nachmittag durften die Erst- bis Drittklässler nach Herzenslust spielen. Auch da galt es, Regeln einzuhalten, aufeinander zu achten und sich für die Gruppe einzusetzen. Je eine knappe halbe Stunde wurden Kegelsitzball, Königsvölkerball und Jägerball auf verschiedenen Plätzen gespielt. Wer vom Ball getroffen worden war, konnte sich mit verschiedenen Aktivitäten wieder für einen weiteren Einsatz freimachen, was verhinderte, dass Schülerinnen oder Schüler zuschauen mussten. Solche Spiele stärken den Zusammenhalt, fördern das Einhalten von Regeln und kommen dem Bewegungsdrang der Kinder entgegen. Sicher wird sich das auch auf den vielbeschworenen Klassengeist auswirken.

Da galt es: Nur ja den Ball nicht aus dem Tuch herauszulassen.

Da galt es: Nur ja den Ball nicht aus dem Tuch herauszulassen.