Spiele der Bestätigung

In der 2. Liga inter können Uzwil, Bazenheid und Wil U20 Heimspiele austragen. Die Teams der Region konnten ihre letzten Partien gewinnen. In der regionalen 2. Liga spielt Sirnach auswärts bei den Uzwiler Serben.

Urs Nobel
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Der SC Bronschhofen (orange) spielt auswärts und steht wegen Abstiegsgefahr unter Sieg zwang. (Bild: Mario Gaccioli)

Der SC Bronschhofen (orange) spielt auswärts und steht wegen Abstiegsgefahr unter Sieg zwang. (Bild: Mario Gaccioli)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

In der 2. Liga inter blicken der FC Uzwil, der FC Bazenheid und auch der FC Wil U20 alle auf ein Erfolgserlebnis zurück. Bei Uzwil ist es der Cuperfolg auswärts gegen Chur 97, bei Bazenheid – ebenfalls im Cup – der Sieg gegen den FC Dübendorf. Als etwas überraschend kam der deutliche Auswärtserfolg des FC Wil U20. Er gewann mit 3:0 gegen Dübendorf in der Meisterschaft.

Während man den Uzwilern (am Samstag um 17 Uhr gegen den FC Kreuzlingen) ebenso einen weiteren Sieg zutraut wie dem FC Bazenheid (am Samstag um 17 Uhr gegen den FC Einsiedeln), weiss niemand so recht, was den jungen Wilern zuzutrauen ist. Sie spielen am Sonntag um 15 Uhr gegen den FC Freienbach und niemand erwartet gegen die Schwyzer einen Sieg. Es war jedoch schon in der Vorrunde so, dass die Wiler über das bessere Kader verfügen, als dies die Resultate vermuten liessen. Unterdessen hat es in der Mannschaft personalmässig weiter gerumpelt. Wenn der Sieg gegen Dübendorf ein Zeichen dessen war, dass sich die neue Mannschaft gefunden hat, so ist ihr auch gegen den FC Freienbach einiges zuzutrauen. Zumal das Spiel im Bergholz stattfindet.

Kreuzlingens Trainer gibt sich kämpferisch

Der Trainer des FC Kreuzlingen hat nach der zweiten Niederlage in Folge in der Rückrunde ein klares Statement abgegeben. «Wir werden wieder kämpferischer auftreten.» Der FC Uzwil kann sich also auf einiges gefasst machen. Aufgrund der eigenen Klasse sollte aber trotzdem ein Erfolg zu realisieren sein. Wie auch für den FC Bazenheid, der mit dem FC Einsiedeln auf einen mindestens vermeintlich leichteren Gegner trifft. Trainer Heris Stefanachi wird aber garantiert darauf schauen, dass keiner seiner Akteure den Gegner auf die leichte Schulter nimmt. Er ist auf jeden Fall nie zufrieden und sagt dies auch in der offiziellen Vorschau des Vereins: «Ich will stets Verbesserungen sehen, wir dürfen nie stehen bleiben.»

In der 2. Liga konzentriert sich das Interesse auf das Spitzenspiel zwischen dem FC Amriswil (1. Rang) und dem FC Rorschach-Goldach (2.). Aus Sicht der Region aber auch, wie sich der SC Bronschhofen auswärts beim FC Weinfelden-Bürglen schlägt. Die Thurgauer verzeichneten personalmässig einen zünftigen Aderlass und wurden vor Wiederaufnahme der Rückrunde bereits als jenes Team eingestuft, das absteigt. Im Thurgauer-Duell gegen Wängi hat Weinfelden-Bürglen aber keineswegs enttäuscht und trotz der Niederlage entgegen gehalten. Bronschhofen muss sich somit vorsehen. Auch deshalb, weil eine Niederlage zur Folge hätte, dass man in den Abstiegsstrudel gezogen würde. Die Bronschhofner werden deshalb froh darüber sein, dass ihr Stürmer Tomasz Kubjak von seinem Heimaufenthalt wieder zur Verfügung steht.

Zu einem Derby ohne Lokalrivalen-Charakter kommt es zwischen dem FC Uzwil 2 und Sirnach morgen Samstag (19.15 Uhr) in Henau. Beide Teams haben vergangenes Wochenende aufgezeigt, dass sie zu einigem fähig sind. Während man dies von den Uzwiler Serben bereits weiss und sie dies schon früher unter Beweis gestellt haben, ist das beim FC Sirnach nicht selbstverständlich. Weil jetzt aber der neue Trainer in Hinterthurgauer Diensten im Gegensatz zu seinem Vorgänger über treffsichere Stürmer im Kader verfügt, sieht plötzlich vieles wieder positiver aus. Die Sirnacher standen jedenfalls vor Wochenfrist knapp vor einem möglichen und auch verdienten Sieg gegen den Favoriten Calcio Kreuzlingen, ehe sie den Erfolg noch kurz vor Schluss unnötig vergeigten. Die Uzwiler wiederum zeigten sich erfolgreich in Herisau. Dass ihr knapper Auswärtssieg mit nur noch zehn Spielern auf dem Feld überhaupt möglich wurde, zeugt von der unbestrittenen Klasse des Serben-Teams.