Spiel und Party ohne Grenzen

Rotkäppchen, Froschkönige und Schlümpfe kämpften sich am Sonntag durch die märchenhaften «Ifang»-Parcours. «Spiel ohne Grenzen», ein Plausch, der Kondition und Wissen verlangte.

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BAZENHEID. «Party ohne Grenzen», «Vereine ohne Grenzen», «Spiel ohne Grenzen» – Bazenheid zeigte sich am Wochenende in fast jeder Beziehung grenzenlos. Bereits am Freitag wurde, mit DJ King of Green, alias Andrea Solenthaler, und der Liveband Maxin, bis in die Puppen gefeiert. Und am Samstagabend standen sich die Vereine bei «Wetten, dass…» freundschaftlich, wenn auch nicht frei von Ehrgeiz gegenüber. Den Höhepunkt für Familien, speziell aber für Kinder, bildete das fabelhafte «Spiel ohne Grenzen» vom Sonntag. Über 100 Kinder ab der ersten Klasse hatten sich für den märchenhaften Plauschwettkampf auf dem Ifang-Areal angemeldet, stürzten sich in Motto-gerechte Kostüme und kämpften wie die Grossen um Punkte und Ränge.

Superzwerge und Alibaba

Die Kinder traten in neun Gruppen gegeneinander an, Teams, denen je zwei Coaches zur Seite gestellt waren. Bei den Betreuern handelte es sich entweder um ehemalige Mitglieder der organisierenden Jungwacht, beziehungsweise des Blaurings, oder um Eltern der teilnehmenden Kinder. Jede Gruppe hatte ein anderes Motto aus der Welt der Märchen. Entsprechend der verschiedenen Geschichten waren die teilnehmenden Kinder denn auch gekleidet. Gespielt und gekämpft wurde unter folgenden Mottos: Superzwerge, Froschkönig, Schlümpfe, Wolf und die zehn Geisslein, Gestiefelter Kater, Aladin und die Siegerlampe, Shrek, Alibaba und die zehn Abräumer und natürlich Rotkäppchen.

Zehn Disziplinen

Dem Vernehmen nach gibt es das «Spiel ohne Grenzen» bereits seit dem Jahr 1981. Damals waren die teilnehmenden Gruppen allerdings nach Ländern benannt und erschienen im jeweils landestypischen Outfit. Am Sonntag wurden zehn Disziplinen gespielt, in denen die Kinder gegeneinander antraten. Unter anderem waren dies Klassiker wie «Büchsenwerfen» oder «Völkerball». Oder dann eher kopflastige Spiele wie etwa ein Wissensquiz oder «Montagsmaler». Das OK-Team von Jungwacht und Blauring zeigte sich in der Auswahl der Spiele kreativ und motivierte die Kleinen auch beim «Blachen-Volleyball» und dem «Märchen-Parcours» zu Höchstleistungen.

Schlechtem Wetter getrotzt

Trotz des eher ungünstigen Wetters, war die Stimmung ausgelassen. Die Teams wurden lautstark angefeuert und spätestens wenn man die strahlenden Gesichter der Kinder sah, war das Wetter zweitrangig. Wem es doch zu kalt wurde, der konnte sich im Festzelt bei Spiel, Spass und Verpflegung aufwärmen. Auch die Organisatoren waren zufrieden. «Wir waren gut auf das schlechte Wetter vorbereitet», sagte OK-Präsidentin Ivana Lewis, die trotz stressiger Momente am Schluss auf einen gelungenen Anlass zurückblicken konnte. (mhy/red.)