Spatenstich mit Signalwirkung

Die Firma Cicor, ein Elektronikkonzern, erstellt in Bronschhofen ein neues Produktions- und Verwaltungsgebäude für einen zweistelligen Millionenbetrag. Stadt und Kanton sind froh, dass der Wirtschaftsstandort Schweiz gestärkt wird.

Daria Baur
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Der symbolische erste Spatenstich: Jürg Dübendorfer, CEO der Cicor-Gruppe; Beat Ulrich, Leiter Standortförderung des Kantons St. Gallen; Heinrich Essing, Verwaltungsratspräsident der Cicor-Gruppe; Susanne Hartmann, Wiler Stadtpräsidentin; Erich Trinkler, Leiter Elektroniklösungen. (Bilder: Daria Baur)

Der symbolische erste Spatenstich: Jürg Dübendorfer, CEO der Cicor-Gruppe; Beat Ulrich, Leiter Standortförderung des Kantons St. Gallen; Heinrich Essing, Verwaltungsratspräsident der Cicor-Gruppe; Susanne Hartmann, Wiler Stadtpräsidentin; Erich Trinkler, Leiter Elektroniklösungen. (Bilder: Daria Baur)

WIL. «Auch wer ein hohes Haus bauen will, muss zuerst in die Tiefe graben», sagte der Verwaltungsratspräsident der Cicor-Gruppe, Heinrich Essing, in seiner Ansprache. Dies taten gestern Vertreter der Geschäftsleitung sowie der Regierung beim Spatenstich für das neue Produktions- und Verwaltungsgebäude der Cicor-Gruppe. Im Gebiet Gebenloo in Bronschhofen baut der Elektronikkonzern für einen zweistelligen Millionenbetrag einen Neubau. Er soll im dritten oder vierten Quartal des nächsten Jahres fertiggestellt werden.

Auch positiv für die Stadt

Die zur Cicor-Gruppe gehörende Swisstronics AG produziert bereits in Bronschhofen in zwei verschiedenen Gebäuden an der Industriestrasse. «In diesen Gebäuden sind wir aber nur eingemietet und die Verträge laufen bald aus», erklärt der Leiter für Marketing und Kommunikation, Michael Götti. Im neuen Gebäude sollen nicht nur die 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits in Bronschhofen tätig sind, beschäftigt werden. Auch das Management der Cicor-Gruppe wird von Zürich nach Bronschhofen ziehen.

Stadtpräsidentin Susanne Hartmann ist erfreut über den Neubau. Sie sagte: «Die Entscheidung von Cicor, den Standort Bronschhofen zu stärken, beweist, dass Wil eine konkurrenzfähige Arbeits- und Wirtschaftsstadt ist.» Es sei nicht nur eine positive Entwicklung für die Firma, sondern auch für die Stadt.

Heinrich Essing betonte, der Bau des neuen Gebäudes sei «ein sehr wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung von Cicor». Bronschhofen sei für die Firma der ideale Standort. Ausserdem sagte er, dass die Firma beim Bau fast ausschliesslich auf regionale Unternehmen setze. So könne der Standort noch mehr gefördert werden.

Standort und Personal behalten

Die Cicor-Gruppe ist weltweit tätig und produziert Elektronikgeräte für die Medizin, die Kommunikation, die Industrie und den Transport. Sie plant, in Zukunft noch vermehrt auf Forschung zu setzen. Dass sie ihren Standort in der Schweiz, und vor allem in Bronschhofen stärken will, freut auch Beat Ulrich, Leiter der Standortförderung des Kantons St. Gallen. Er vertrat gestern die ganze Regierung des Kantons und sagte, der Neubau habe eine Signalwirkung. Es sei eine ideale Lösung, da die Firma so nicht nur am Standort, sondern auch am Personal festhalten könne. «Besonders bei einem so internationalen Unternehmen wie Cicor es ist, ist es schön zu sehen, dass immer noch in den Standort Schweiz investiert wird.» Die Entscheidung von Cicor, in Bronschhofen ihr neues Gebäude zu bauen, sei eine Wertschätzung für den ganzen Kanton St. Gallen.

Susanne Hartmann hielt fest: «Der Neubau der Cicor beweist, dass Wil eine konkurrenzfähige Wirtschaftsstadt ist.»

Susanne Hartmann hielt fest: «Der Neubau der Cicor beweist, dass Wil eine konkurrenzfähige Wirtschaftsstadt ist.»