Spannung auf den hinteren Rängen

Im ersten Spiel der Rückrunde in der 2. Liga inter haben alle Teams am Tabellenende gewonnen. Deshalb ist es zu einem Zusammenschluss gekommen, der für die weiteren Spiele alle Optionen offenlässt.

Urs Nobel
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Die Spiele am Wochenende werden wieder hauptsächlich auf dem Naturrasen ausgetragen. (Bild: Urs Nobel)

Die Spiele am Wochenende werden wieder hauptsächlich auf dem Naturrasen ausgetragen. (Bild: Urs Nobel)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

In der 2.-Liga-inter-Gruppe 6 führt der Tabellenführer Freienbach bereits mit einem Vorsprung von sieben Punkten auf den Zweitplatzierten FC Linth 04. Es müsste viel passieren, damit die Schwyzer den Aufstieg verpassen.

Absolute Hochspannung ist jedoch im Abstiegsbereich an­gesagt. Der Tabellenletzte FC St. Margrethen verfügt zwar nur über acht Punkte, liegt aber nur drei Zähler hinter dem Zweitletzten. Die Rheintaler haben mit ihrem Sieg vom vergangenen Wochenende ein starkes Lebens­zeichen abgegeben. Die Teams vor St. Margrethen verfügen vom 13. Tabellenrang bis zu Rang 10 (FC Sirnach) alle über elf Punkte. Sie sind somit alle stark abstiegsgefährdet. Nebst Sirnach also noch Winkeln, Schaffhausen 2 und der FC Uster. Jedes Spiel, das in der Rückrunde noch statt­findet, wird somit für alle diese erwähnten Vereine zum reinen Überlebenskampf.

Frauenfeld kann, Sirnach muss punkten

Mit grossem Interesse blicken vor allem die Thurgauer morgen Samstag um 16 Uhr Richtung Sportplatz Kleine Allmend. Dort kommt es zum Thurgauer Kantonalderby zwischen dem FC Frauenfeld und dem FC Sirnach. Beiden Mannschaften ist der Start zur Rückrunde nicht wie gewünscht gelungen. Frauenfeld bezog beim Tabellenschlusslicht St. Margrethen eine Niederlage, der FC Sirnach kam gegen das Wiler Nachwuchsteam nicht über ein Unentschieden hinaus. Für beide Teams kommt es somit zu einem Spiel der Wiedergutmachung. Der FC Frauenfeld ist aufgrund seiner Tabellenlage und wegen des Heimvorteils zu favorisieren.

Obwohl der FC Uzwil – ebenfalls morgen Samstag – zu Hause gegen Linth 04 antreten kann, muss er die Favoritenrolle nicht übernehmen. Die Glarner belegen Rang 2 in der Tabelle und möchten nichts anbrennen lassen. Sie wollen keine Punkte liegenlassen und warten gleichzeitig darauf, bis Freienbach stolpert und sie so den Abstand verkürzen könnten. Der FC Linth 04 gehört zu jenen Teams, die nur zu gerne aufsteigen möchten und verfügen auch über das nötige starke Kader. Die Partie auf der Rüti in Henau startet um 17 Uhr und wird auf Kunstrasen ausgetragen.

Erst am Sonntag um 16 Uhr spielt der FC Wil U20 seine Meisterschaftspartie. Die Partie findet auf dem Hauptfeld in der IGP- Arena statt, und als Gegner tritt der FC Winkeln an. Die Favoritenrolle kommt aufgrund der Tabellenlage dem FC Wil U20 zu. Aber Achtung: Der FC Winkeln hat am vergangenen Wochenende ein starkes Lebenszeichen von sich gegeben und den FC Uzwil gleich mit 3:0 nach Hause geschickt. Der St. Galler Vorortverein ist also bereits ein erstes Mal erfolgreich im Abstiegskampf angekommen. Beim FC Wil U20 wird Trainer Yannik Schwery wiederum erst kurz vor dem Spiel erfahren, wie viele Spieler er aus der ersten Mannschaft in sein Team eingliedern kann respektive muss. Am vergangenen Sonntag gegen den FC Sirnach waren es vier Spieler aus dem Kader des Fanionteams, die aber keinen zählbaren Unterschied zu Gunsten ihrer Mannschaft ausmachen konnten.

Die Spiele am Wochenende

Sa 16.00 Frauenfeld – Sirnach

Sa 17.00 Chur 97 – Kosova

Sa 17.00 Uzwil – Linth 04

So 14.30 Freienb. – Kreuzlingen

So 15.00 Schaffh. 2 – Margrethen

So 15.00 Rüti – Uster

So 16.00 Wil U20 – Winkeln