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Spaghetti, Frühlingsrollen und Coxinha

Jaja, der Regen. Dieser Tage ist er in aller Munde. Nebst der EM. Doch der Regen hatte am Samstag einmal verschnaufen müssen: Trotz «dichter Wolkenfelder» strahlt die Sonne über dem Nationenfest auf dem Gelände des katholischen Pfarreizentrums St. Peter. Zum 23. Mal findet es statt, zum 23.
Carola Nadler
Konzentriert arbeiten drei Spanierinnen an einer Paella. (Bilder: Carola Nadler)

Konzentriert arbeiten drei Spanierinnen an einer Paella. (Bilder: Carola Nadler)

Jaja, der Regen. Dieser Tage ist er in aller Munde. Nebst der EM. Doch der Regen hatte am Samstag einmal verschnaufen müssen: Trotz «dichter Wolkenfelder» strahlt die Sonne über dem Nationenfest auf dem Gelände des katholischen Pfarreizentrums St. Peter. Zum 23. Mal findet es statt, zum 23. Mal wehen die verführerischsten Düfte über den Rasen. «Enjoy your Puffpuff», lädt der Stand von Inner Africa ein, einer Organisation, die sich für die Integration von Afrikanerinnen und Afrikanern einsetzt. Golden glänzend lachen einem diese kugeligen Köstlichkeiten entgegen, ebenso glänzend das Strahlen der Köchin in ihren farbenfrohen Gewändern hinter dem Stand.

Internationale Köstlichkeiten laden zum Probieren ein. (Bild: CARO NADLER)

Internationale Köstlichkeiten laden zum Probieren ein. (Bild: CARO NADLER)

Begegnung

Am Stand daneben köchelt in einer riesigen Pfanne eine Paella vor sich hin, drei Köchinnen arbeiten konzentriert daran, Muscheln und Garnelen zu verteilen. Der Duft ist mehr als betörend. Nebst Puffpuff oder Coxinha, einer Spezialität aus Brasilien, locken auch bekanntere Gerichte wie Frühlingsrollen oder Spaghetti. Man ist gut beraten, jeweils nur eine halbe Portion zu nehmen… Aber nicht (nur) das Essen steht im Mittelpunkt, sondern auch das sich Begegnen. Wo man unter dem Jahr eher unter sich bleibt, treffen an diesem Nationenfest Völker, ethnische Gruppen und Länder aufeinander, teilen, zeigen stolz ihre Kultur. Auf dem Rasen spielen Kinder mit einem Ball, stellen ihre eigenen Regeln auf, jenseits internationaler Konventionen.

Kinder spielen am Nationenfest der Kirchgemeinde St. Peter. (Bild: CARO NADLER)

Kinder spielen am Nationenfest der Kirchgemeinde St. Peter. (Bild: CARO NADLER)

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Es braucht nicht immer eine Fussball-Europameisterschaft, um Völker zusammenzubringen, es gelingt auch im Kleinen. «Der Friede Gottes verbindet uns», sagt Stadtpfarrer Roman Giger im Gottesdienst zum Festbeginn. Dies, und das im Menschen tief angelegte Bedürfnis, sich in Musik, Tanz und Kunstgewerbe auszudrücken und dies alles mit anderen zu teilen.

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