SP will mit PS vorwärtskommen

Die Neujahrsbegrüssung feierten die Mitglieder der SP Oberuzwil, Uzwil und Jonschwil gemeinsam. Zu Gast war Regierungsrätin Heidi Hanselmann. Sie blickte zurück und hielt Ausschau auf das Jahr 2016.

Christoph Heer
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Regierungsrätin Heidi Hanselmann im Gespräch mit Parteimitgliedern aus Oberuzwil, Uzwil und Jonschwil-Schwarzenbach. (Bild: Christoph Heer)

Regierungsrätin Heidi Hanselmann im Gespräch mit Parteimitgliedern aus Oberuzwil, Uzwil und Jonschwil-Schwarzenbach. (Bild: Christoph Heer)

OBERUZWIL. Es war ein überschaubares Grüppchen, welches sich am Donnerstagabend im Restaurant Dorfplatz in Oberuzwil einfand. An die 30 Genossinnen und Genossen aus dem linken Lager der Gemeinden Uzwil, Oberuzwil und Jonschwil- Schwarzenbach erfreuten sich an einem kurzweiligen Abend mit Infos aus erster Hand und einer Begrüssungs- und Neujahrsansprache des Präsidenten der SP Oberuzwil, Roland Bischof. «Das Wahljahr 2015 ist zu Ende, doch nach den Wahlen ist auch vor den Wahlen. So stehen uns unter anderem am 28. Februar die Kantonsratswahlen sowie die Nationalratswahlen bevor. Wir vom Wahlkreis Wil-Untertoggenburg sind bestens gerüstet», sagte der Präsident.

Schwung mitnehmen

Roland Bischof blickte auf «ein positives 2015» zurück. Er will den Schwung des vergangenen Jahres in das neue portieren. Er selbst sieht sich vor einem Wahlkampf stehen, der Oberuzwiler Gemeinderat kandidiert als Kantonsrat.

Regierungsrätin Heidi Hanselmann freute sich über die Einladung zur Neujahrsbegrüssung der Sozialdemokraten in Oberuzwil. Wobei sie anmerkte, dass sie auch erschienen wäre, wenn keine Wahlen vor der Türe gestanden hätten. «Es motiviert und gibt Schwung, wenn man vor Gleichgesinnten auftreten darf. Aber wir dürfen uns nicht auf den Lorbeeren vom erfolgreichen Wahlresultat bei den Ständeratswahlen ausruhen; wir müssen Vollgas geben und unsere Philosophien im Parlament unterbringen», sagte sie.

Ihr kurzer Rückblick und der Ausblick aufs neue Jahr, welcher unter dem Leitfaden eines Labyrinths entstand, machten es deutlich, dass die SP noch nicht am Ziel ist. «Wir befinden uns in einem Labyrinth voller Sackgassen, das gehört zum Leben. Ebenso regt ein Labyrinth auch an, vorwärts zu schauen und die vielen offenen Wege zu gehen. Am besten dabei immer nach <links> abbiegen.»

Der Zeit voraus

Heidi Hanselmann sagte, dass es die SP sei, die vielfach der Zeit voraus ist. «Mit etlichen Ideen und Vorstössen sind wir vielfach um Jahre voraus, und dann passiert es eben, dass man mit Neuem aneckt. Und erst viel später wird bemerkt, dass wir jeweils schon vor Jahren auf dem richtigen Weg waren.» Mit Slogans wie «die Menschlichkeit soll die Unmenschlichkeit verdrängen», «es soll ein Jahr werden mit Essen für alle», oder «gehen wir mit vielen PS vorwärts», freut sich die Regierungsrätin auf den bevorstehenden Wahlkampf.

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