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SP und FDP sind die Wahlsieger

Die Sozialdemokraten und die Freisinnigen gehen als Gewinner aus den Wahlen ums Wiler Stadtparlament hervor. Zu den Verlierern zählen die Grünen Prowil und die SVP. Die CVP bleibt dank Bronschhofen die klar stärkste Kraft in Wil.
Silvan Meile

Die grösste Freude über das Resultat der Stadtparlamentswahlen herrschte am Sonntag bei der SP und der FDP. «Wir sind sehr zufrieden, was das Parlament betrifft», liess FDP-Ortsparteipräsident Jigme Shitsetsang verlauten. Die sieben Sitze im Wahlkreis Wil konnten gehalten werden, wobei jener des nicht wieder antretenden Markus Hilber an Marc Flückiger von den Jungfreisinnigen geht. Ausserdem kommen zwei zusätzliche Vertreter der FDP aus Bronschhofen hinzu. Mit neun Sitzen wird die FDP dadurch, hinter der CVP, zweitstärkste Kraft im Stadtparlament. Falls jedoch der auf der Bronschhofer Liste gewählte Daniel Meili noch den Sprung in die Exekutive schafft, rückt für ihn Daniel Gerber von der GLP ins Parlament nach. Er belegt den dritten Platz auf der gemeinsamen FDP/GLP-Liste. Erst dann käme die GLP, die in Wil einen zweiten Sitz gewann, auf Fraktionsstärke.

SP als grösste Gewinnerin

Bei den Sozialdemokraten wurden im Wahlkreis Wil nebst den fünf bisherigen Parlamentariern neu auch Ortsparteipräsident Killian Meyer und Susanne Gähwiler gewählt. Mit Dora Luginbühl gewann die SP auch im Wahlkreis Bronschhofen einen Sitz. Damit sind die Sozialdemokraten die grössten Gewinner des vergangenen Wahlsonntags. Ihre Fraktion erhöht sich von fünf auf acht Sitze. Damit steigen sie von der kleinsten zur drittgrössten Fraktion im Wiler Stadtparlament auf. «Eine Bestätigung für die Politik der letzten Jahre», analysierte Ortsparteipräsident Meyer.

Grüne und SVP als Verlierer

Zu den Verlierern gehören die Grünen. «Es ist bitter», sagte Guido Wick vor den versammelten Parteikollegen im Hof. Im Wahlkreis Wil verloren die Jungen Grünen sowie die Grünen Prowil je einen Sitz und liessen die Fraktion von sechs auf vier Sitze schrumpfen. Für Schadensbegrenzung sorgte Daniel Stutz, der für die Grünen Prowil in Bronschhofen einen zusätzlichen Sitz errang. Die SVP musste ebenfalls einen leichten Verlust hinnehmen. Im Wahlkreis Wil verlor die Volkspartei einen Sitz, gewann jedoch mit Ursula Egli einen in Bronschhofen. Den Sitz von Harald Girschweiler, im November letzten Jahres aus der SVP ausgetreten und seither als Parteiloser im Stadtparlament, konnte die SVP nicht mehr zurückgewinnen. «Wir sind nicht zufrieden», sagte Ortsparteipräsident Klaus Rüdiger. Gerade in Bronschhofen hätte die Partei mehr mobilisieren müssen, so sein Fazit.

CVP räumt in Bronschhofen ab

Ein Glanzresultat gelang der CVP in Bronschhofen. Vier von neun Sitzen gewann die CVP im neuen Teil der vereinigten Stadt Wil. Im Wahlkreis Wil ist das Resultat der Christdemokraten hingegen ernüchternd. Mit Pascal Stieger und Adrian Ruckstuhl verpassten zwei Bisherige die Wiederwahl. Auch den Sitz der abtretenden Ruth Frick konnte nicht verteidigt werden. Nichtsdestotrotz erhöht die CVP mit den vier Sitzen aus Bronschhofen um einen auf 13 Sitze und bleibt die deutlich stärkste Partei. «In Wil einen Sitz zu viel verloren, in Bronschhofen einen mehr gewonnen als erwartet», resümierte Vize-Ortsparteipräsident Christoph Hürsch. Weiterhin gehört auch der wiedergewählte Roman Rutz von der EVP der CVP-Fraktion an.

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