SP-Fraktion reichte Resolution ein

Am 3. September hat Mario Schmitt auf seinem Facebook-Account einen «Blick»-Artikel über die Enthauptung eines Journalisten durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak verlinkt.

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Am 3. September hat Mario Schmitt auf seinem Facebook-Account einen «Blick»-Artikel über die Enthauptung eines Journalisten durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak verlinkt. Dazu hat der Wiler SVP-Fraktionspräsident die Äusserung geschrieben: «Mir kommt gleich das Kotzen…, wann wird diese Religion endlich ausgerottet?!?» Nachdem die acht Stadtparlamentarierinnen und Stadtparlamentarier der Wiler SP-Fraktion den Eintrag von Schmitt auf Facebook lasen, haben sie eine Resolution unter dem Titel «Religionsfeindlicher Facebook-Eintrag» eingereicht. Diese wurde an der gestrigen Sitzung des Parlamentspräsidiums besprochen. Für die SP-Fraktion ist die Aussage rassistisch, religionsfeindlich und menschenverachtend. Sie fordert das Parlament dazu auf, sich von Schmitts Aussagen zu distanzieren. Auf eine Strafanzeige hat die SP jedoch verzichtet. (ste)

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